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Ski and Hike Utah 2010

13.3. Wir sind gut in Utah angekommen

Zwar mussten wir früh aufstehen, der Wecker klingelte um 3:00 Uhr, aber die Fahrt nach München war zum Glück problemlos und kein Schnee Chaos auf der A8 wie am Tag zuvor. Auch der Flug nach Paris war schnell vorbei, nun mussten wir uns aber dort an ein Desk von Air France wenden, da wir unsere bestätigten Plätze nicht bekommen haben und jetzt nicht mehr nebeneinander sitzen können. Nach ein paar telefonaten mit Delta haben wir nun schöne Plätze in der Reihe 16 am Fenster.

CDG Terminal 2EIm Duty Free haben wir uns noch eine Flasche Scotch gegönnt und dann mussten wir eigentlich nur noch eine halbe Stunde warten. Das Terminal 2E im Flughafen "Karl der Gaul" ist echt hübsch anzusehen. Aber es wurde dann eine Verspätung von einer halben Stunde angezeigt, aber bis dann alle im Flugzeug sassen, war es eine ganze Stunde. Der Flug verlief dann ohne weiteren Probleme, Problem war nur die 10,5 h rum zu bekommen.

Als das dann geschafft war, und wir endlich in SLC gelandet sind, mussten wir lange an der Immigration anstehen, obwohl wir das einzige Flugzeug zu der Zeit waren, aber durch die Verspätung durften die Personen mit Anschlussflug zunächst alle vor. Als wir dann endlich durch waren, war das Gepäck schon da und wir standen dann im kalten Utah, es hat geschneit und wir mussten uns erst mal orientieren, da keine Busse hier fahren. Warum wurde uns bald klar, das Mietwagen Zentrum liegt direkt gegenüber dem Terminal und man kann hinlaufen. Dort sind wir sofort bedient worden und haben auch ein kostenloses Upgrade bekommen, die Autos werden hier zugewiesen und man kann nicht wählen. Unser GMC ist zwar riesig, hat aber nur einen AWD Antrieb und nicht mehr die besten Reifen, trotzdem haben wir ihn genommen und sind gleich hoch in die Berge nach Park City.

Einchecken im Motel war auch kein Problem, auch hier haben wir ein kostenloses Upgrade bekomen, da wir Member sind, ist ja klasse. Da es ja noch früher Nachmittag ist, sind wir gleich wieder los, einen Supermarkt suchen und ein paar Sachen einzukaufen, danach gab es bei Wendys noch ein Chili mit Salat und Buffalo Wings und dann war auch
Schluss für heute.


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14.3. First Day in Park City Mountain Resort

Wir konnten gut und lange schlafen. Ein Full Breakfast ist im Preis dabei und so sind wir um 7:00 ins Restaurant. Dort überraschte uns ein sehr gutes Frühstücksbuffet. Danach haben wir für Elke noch eine neue Uhr gekauft, bei der alten war die Batterie leer.Zwinkernd

Am Park City Mountain Resort haben wir zunächst unser Gutscheinheft abgeholt und gleich die Liftkarte für den Tag eingetauscht. Die Lifttickets in Deutschland zu kaufen ist wirklich ein besonderer Tip, denn man spart doch einiges. Dann haben wir unsere Skiausrüstung abgeholt, was schnell und sehr kompetent von Park City Sport gemacht wurde. Elke hat dann noch eine neue Schneebrille bekommen und möchte in Zukunft mit Anna angesprochen werden, da sich die Amis mit dem Namen Elke doch immer wieder sehr schwer tun.

Elke auf der PisteKurze Zeit später stehen wir auch schon auf der Piste und müssen über die rückschrittlichen Methoden wundern, wir hier die Lifttickets kontrolliert werden. Es stehen nämlich 3 junge Frauen mit Scanner am Zugang und scannen die Tickets manuell. Allerdings war das das einzige Mal, alle anderen Lifte im Skigebiet, kann man dann ohne Kontrolle betreten. Das Wetter ist heute nicht so gut, es ist noch stark bewölkt und ganz oben ist alles in Wolken. Ganz toll ist, dass an jeder Infotafel auch Mitarbeiter stehen, die einem erklären wo man ist und wass man als nächstes für Abfahrten machen kann, auch unten sind überall Mitarbeiter vom Resort, die sofort auf einen zugehen und helfen. Sowas kennt man bei uns überhaupt nicht. So jetzt soll es aber die Erste Abfahrt hinunter gehen und wir sind wirklich gespannt, wie der Schnee so ist. Die geräumten Pisten sind nicht so glatt gewalzt wie in den Alpen, aber das ist auch gar nicht notwendig, da der Schnee wirklich super weich ist und man auch so ungeräumte Pisten prima fahren kann. So geht die Zeit schnell rum, bis uns irgendwann im Lift auffällt das irgendwas mit der Zeit nicht stimmen kann und siehe da, plötzlich haben wir Sommerzeit und das mitten im Winter. Klasse was hier uns alles geboten wird. Übrigens wird man auch hier vor irgendwelchen Hüttensongs a la DJ Ötzi verschont, statt dessen läuft Classic Rock und Country, was uns doch viel besser gefällt.

Elke auf der PisteMittag machen wir dann in einer Hütte, dort sind die Preise genauso saftig wie die Burger, aber es schmeckt. Am Nachmittag fahren wir dann auch mal auf einer schwarzen Piste, was auch Spass macht. Das Erlebnis Powder ist zwar noch nicht wie erwartet, aber es ist schon ein anderes Skifahren als bei uns daheim. Um halb vier nehmen wir dann den "Home Run" eine 3,5 Meilen Abfahrt, die sehr leicht zu fahren ist und fahren dann heim. Dort legen wir uns in den Hot Tub, der vor Chlor nur so stinkt und danach gleich in die Dusche. Die Bilder kann man übrigens anklicken, dann werden sie größer.


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15.3. Deer Valley

Um 4.00 h morgens können wir dank Jetlag nicht mehr schlafen und drehen uns etliche Male herum, bis wir endgültig um 6.30 h aufstehen. Immer noch früh genug fürs Frühstück, die Lifte machen hier auch erst um 9.00 h auf. Im Frühstücksraum unterhalten wir uns mit einer Gruppe Allgäuer, die hier seit Mittwoch die Skiregion erkunden.

Deer ValleyUm kurz nach 8.00 h brechen wir auf mit Ziel auf Deer Valley. Ein Parkplatz ist schnell gefunden und um 9.00 h sitzen wir bereits im Lift. Es ist frisch, aber wolkenlos und verspricht, ein sonniger Tag zu werden. Trotz Montag ist hier viel los; vor allem viele Skikurse sind unterwegs. Die ersten Abfahrten sind harschig und platt gewalzt; nicht so das, was wir gerne mögen. Wir befahren alle 5 Gipfel, die das Skigebiet umfasst. Trotz super Wetter, finden wir das Gebiet jetzt nicht so berauschend; hier hat man nur die Auswahl zwischen absolut platt gewalzt oder den Hammer-Buckelpisten - dazwischen gibt es nichts.

Elke Wir fahren bis 11.30 h und genehmigen uns dann eine Pause im Freien; die Bedingungen sind dafür optimal und kurz nach unserer Ankunft füllt sich die Terrasse der Pioneer Lodge ziemlich rasch. Wir lassen uns eine knappe Stunde Zeit, ehe wir den Tisch für eine Familie in Lauerstellung räumen. Bis 15.00 h sind wir heute auf der Piste, dann wird der Schnee ziemlich weich und bremst auch ganz schön.

Park City Main StreetWir machen noch einen Abstecher in die Old-Main-Street von Park City; nette Häuserfassaden, allerdings ziemlich ausgefallene Shops und Stores, die nicht unser Interesse wecken. Im Postoffice nehmen wir noch Briefmarken mit und es geht zurück zum Auto.

Wir sind noch früh dran, betreiben erst mal ausgiebig Körperpflege und machen uns dann auf ins Outlet Center gleich nebenan. Es gibt hier so viele Geschäfte, dass wir eh nicht alles schaffen. Immerhin verlassen wir nach 2,5 Stunden shoppen mit etlichen Tüten das Gelände, gehen noch bei Panda Express was essen und beschließen den Abend mit einem Schluck Scotch.


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16.3. The Canyons

Bereits um 5.00 h morgens sind wir wach - die innere Uhr stellt sich nicht so schnell auf Urlaub und "Längerschlafen" um. Gegen 7.00 h beginnen wir den Tag und machen uns fertig für's Frühstück. Die Allgäuer vom Nachbartisch sind heute schon fertig und brechen ihre Zelte hier ab, bei denen geht es weiter nach Alta.

The CanyonsWir probieren heute die 3. Variante der Skigebiete hier und um kurz vor 9.00 h geht es ins Skigebiet "The Canyons". Vom Parkplatz aus bringt uns, nachdem wir hier bereits die Tickets gegen Gutschein getauscht haben, das Cabriolet - eine offene Stehgondel - zur Kabinenbahn. Das Skigebiet ist riesig und umfasst noch mehr Gipfel als Deer Valley.

ElkeVon der Mittelstation Red Pine Lodge arbeiten wir uns in südliche Richtung vor bis zum Dream Peak. Obwohl es mittlerweile 10.00 h ist, sind die Pisten teils noch hart, was das Fahren nicht so angenehm gestaltet. Die Sonne ist aber bereits fleißig am Werk und innerhalb der nächsten Stunde werden die Pistenbedingungen immer besser. Wir probieren etliche Abfahrten und sind auch flugs wieder mit dem Lift oben; die Massen verteilen sich hier recht gut und wir müssen nur ab und an etwas anstehn. Was uns hier natürlich am ersten Tag sofort auffiel; hier gibt es kein Gedränge, die Leute stehen brav in der Reihe und hin und wieder ist ein Einweiser da, der dafür sorgt, dass bei mehr Andrang auch die Sitze im Sessellift optimal belegt werden. Auch fragt man hier "could I join ...." und setzt sich nicht ohne Fragen dazu. Trotz aller Umsicht und Höflichkeit passiert es Elke dann gegen mittag, dass sie von einem Typ mit Affenzahn in der Slow und Merging-Zone zweier Abfahrten um ein Haar über den Haufen gefahren wird.

Vor dem "no easy way down"Gegen 12.30 h machen wir in der Sonne Mittag an einem Imbissstand mit Sitzgelegenheit. Wir wundern uns, dass so viele Schüler unterwegs sind; wir können uns nicht vorstellen, dass jetzt Ferien sind. Nach einer knappen Stunde Pause machen wir uns auf zum Ninety Nine Peak; der höchste Gipfel hier im Skigebiet, von dem nur schwarze oder doppelschwarze Abfahrten herunterführen. Am Lift weist ein Schild nochmal darauf hin "non groomed trails, no easy way down, for experts only". Wir wollen es trotzdem wissen und setzen uns in den Lift. Hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen; nur wenige wollen da rauf. Die Bedingungen sind trotz steiler Hänge und Buckelpisten vom Schnee her gut; es hat richtig gut aufgefirnt. An der Liftstation oben lassen wir noch ein Foto von uns machen, dann geht es Stück für Stück hinab und wir kommen ganz schön ins Schwitzen. Als wir dann wohl behalten, ohne Sturz wieder unten sind freuen wir uns über unsere Leistung. Noch einmal möchte Andy allerdings nicht rauf, das reicht für's erste.

Wir probieren jetzt noch die nördliche Region und arbeiten uns vor bis zum Lift unterhalb des Murdock Peak. Hier ist der Schnee nun schon sehr weich, so dass wir nur noch ein paar Abfahrten nehmen und es dann für heute so allmählich gut sein lassen. Um Punkt 15.00 h schnallen wir die Ski ab und schauen noch kurz bei Sports Authority vorbei; Andy braucht eine bessere Sonnenbrille. Wir finden hier leider nicht das Passende und fahren zurück zum Motel.

Ein wenig Pause, Körperpflege und dann geht es nochmal los. Da das Outlet gleich in der Nachbarschaft liegt und wir bis zum Abendessen noch jede Menge Zeit haben, bummeln wir hier noch durch die Läden, die wir gestern nicht mehr "geschafft" haben. Abendessen gibt es dann bei Ruby Tuesday, bei dem wir das erste Mal einkehren. Gegen 21.00 h sind wir zurück auf unserem Zimmer und lassen den heutigen Tag nochmals Revue passieren.


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17.3. Park City Mountain Resort

Um kurz nach 7.00 h beginnt unser 4. Skitag, d. h. Frühstücken, Anziehen und das Stück per Auto zum Parkplatz des Park City Skigebiets zurücklegen. Vorher schauen wir noch in einem Sportgeschäft vorbei, ob wir für Andy noch eine Schneebrille bekommen. Auswahl hat es genügend, ab 100 $ aufwärts ist man dabei. Ein Modell hat ein zusätzliches Shield für sehr sonnige Tage zum wechseln, doch die Verkäuferin schafft es nicht, dieses auszutauschen, weshalb wir vom Kauf auch absehen.

Um kurz nach 9.00 h sitzen wir bereits im Sessellift und da wir nun das zweite Mal hier sind, benötigen wir auch keine Einweisung zur Orientierung. Die Sonne ist bereits fleißig am Werk und heute Nacht war es so "warm", dass wir morgens nicht wie sonst üblich die Scheiben frei kratzen mussten. Bereits im Laufe des Vormittags wird der Schnee schwer und weich. Die Abfahrten, die im Schatten liegen, sind noch ziemlich hart und so rattern wir die Trails hinab; nicht so ganz unser Ding.

Andy und ElkeGegen 12.00 h machen wir Mittagspause; ein Vater mit Tochter teilt sich mit uns einen Tisch auf der großen Terrasse der Mid Mountain Lodge. Wir erfahren, dass etliche Schulen nun Spring Break Ferien von ca. 1 Woche haben, was auch erklärt, weshalb so viele Schüler unter der Woche auf den Pisten unterwegs sind. Die Unterhaltung mit dem Vater ist kurzweilig und wir werden für unser gutes Englisch gelobt (ob er dies aus Höflichkeit gesagt hat?)

Nach einer knappen Stunde Pause machen wir uns nochmal auf; manche Pisten sind nun gut zu fahren, andere wiederum viel zu weich und der Schnee bremst. Wir sind nicht mehr allzu lange unterwegs und gönnen uns an der Talstation noch auf der Terrasse was zu trinken. Auch hier haben wir Gesellschaft von Jody-Anne, einer ortsansässigen Skilehrerin, mit der wir in kurzer Zeit über Gott und die Welt reden. Nicht zuletzt, über ihre letztjährige Auszeit, in der sie mit Mann und Trailer entlang der Westküste hinauf bis nach Alaska gefahren ist und uns davon vorschwärmt. Dies liefert erst Recht nochmal Gesprächsstoff zwischen uns.

Zurück im Motel betreiben wir ausgiebig Körperpflege; unsere Gesichter haben heute ganz schön Sonne abbekommen. Die Zeit bis zum Abendessen "verbummeln" wir, heute gibt es mexikanisch im Bajio. Trotz Selbstbedienungsrestaurant ist die Qualität absolut gut und die Atmosphäre nicht mit Burger & Co. vergleichbar.


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18.3. We Ride PC

Ein weiterer Tag auf der Piste liegt hinter uns - wir waren wieder in Park City (PC), das uns mittlerweile von den drei Gebieten am besten gefällt. Um 9.00 h sitzen wir bereits im Lift. Es ist noch sonnig; die angekündigte Wolkenfront rückt immer näher und ab Mittag ist es dann stark bewölkt und wird spürbar kälter.

Park City Mountain ResortDa sich auf der Piste nichts Nennenswertes ereignet hat, gibt es ein paar Worte allgemein. Auffallend ist, dass die Lifte hier eher "rückständig" sind; viele Sessellifte sind hier älteren Datums, manche haben entweder nur einfache Bügel zum herunter klappen; Fußstützen gibt es auch nicht überall. Gerade wenn der Bodenabstand zum Sessel sehr tief ist, empfindet das nicht jeder als angenehm. Tageskarten mit Funkchip findet man hier überhaupt nicht. Man befestigt die Karte mit einem Kabelbinder an der Jacke und wird von Personal an den Talstationen mit Handscanner erfasst. An den Liften gibt es meist mehere Reihen zum Anstellen; für jene die allein fahren, für Skilehrer mit Gruppe, für Unfall-Einsatzhelfer und für die Skifahrer als solches. Am Ende dieser Reihen stehen bei Massenansturm Einweiser, die dafür sorgen, dass die Sessellifte optimal ausgelastet sind. Man befolgt die Anweisungen, wer mit wem zusammen in den Sessellift steigen darf. Es geht sehr ruhig zu, drängeln ist hier ein Fremdwort. Sitzt man zusammen mit meheren im Sessellift, wird man sehr oft angesprochen, woher man kommt etc. Skihütten mit Restaurants hat es ab und an nur vereinzelt; die Preise für Essen und Trinken sind zum Teil gesalzen. Für eine Suppe zahlt man etwa 8 $, Burger mit Pommes ab 10 $ aufwärts. Das Mitbringen von Snacks und Obst wird geduldet; nur in einem Restaurant in Deer Valley hing ein Schild, dass der Verzehr von Mitgebrachten nicht erlaubt ist. Was uns gut gefällt ist die Tatsache, dass es überall Trinkwasser in bester Qualität gratis gibt; die Becher dazu auch. Refill von Softdrinks gibt es auf den Hütten grundsätzlich nicht.


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19.3. Zum Abschluss nochmal Park City

Bonanza 6-Pack LiftHeute ist unser letzter Skitag und wir fahren noch ein letztes Mal in die Park City Ski Area. Um 9.00 h sind wir am Parkplatz, kurze Zeit später im Lift. Es ist mit -8 °C empfindlich kalt; oben ist es gefühlt noch um ein gutes Stück kälter - es bläst ein eisiger Wind und es schneit. Die ersten Abfahrten sind wie erwartet ziemlich hart und der Neuschnee ist kaum nennenswert.

Wasatch MountainsGegen 10.30 h machen wir eine kurze Aufwärmpause in der Summit Lodge; dort knistert im offenen Kamin ein Feuer und wir sind nicht die einzigen, die es friert. Nach einer knappen halben Stunde brechen wir wieder auf. Nach Mittag reißt die Wolkendecke auf und es kommt hin und wieder die Sonne durch; die Temperatur ändert sich aber nicht nennenswert. Gegen 12.30 h machen auch wir Mittag; nochmal eine Chance zum Aufwärmen. Wir fahren bis gegen 15.30 h und geben anschließend unsere Ski und -stiefel wieder ab, was problemlos vonstatten geht.

Andy auf der PisteFazit dieser 6 Tage: Viel gefahren, neue Eindrücke gesammelt, von sehr kalt bis warm war alles dabei, von Pulverschnee über Firn bis weich und schwer, keine nennenswerten Blessuren oder Stürze, konditionell haben wir die 6 Tage gut durchgehalten und wir freuen uns darüber. Zurück im Motel räumen wir noch unsere Taschen für die nächsten Tage um und gehen nochmal zum Mexikaner zum Abendessen.


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20.3. Fahrt über Salt Lake nach Green River

Ein letztes Mal frühstücken wir im Best Western Landmark Inn, dann heißt es auschecken und wir verlassen Park City. Es hat in der Nacht auch im Tal nochmal ein wenig geschneit, es ist klirrend kalt, die Sonne scheint und die Bäume und Sträucher sind mit filigranem Rauhreif überzogen. Wirklich schade, dass wir schon aufbrechen müssen, doch bei -8 °C im Tal ist es in den Gipfelregionen bestimmt noch um Einiges kälter.

Salt Lake CityWir fahren nach Salt Lake City und machen bei REI ("der" Laden für Outdoor und Sport) Halt, da wir noch Campingmatten benötigen; Walmart verlangt mittlerweile auch zwischen 25 und 30 $ für die einfache Schaumstoffmatte. Wir werden fündig und legen noch ein wenig was drauf und haben dafür was qualitativ Hochwertiges; mit ca. 600 g sehr leicht, auf kleines Packmaß zusammenfaltbar und aufgeblasen 5 cm dick. Das Angebot ist riesig und wir bummeln noch ein wenig durch den Laden.

Bei Walmart besorgen wir noch Getränke, Obst und Brotzeit für die nächsten Tage. Wir tanken nochmal voll und dann geht es im Samstagnachmittagsverkehr auf der I-15 Richtung Süden und dann auf der US-6 weiter Richtung Price und schließlich nach Green River. In den Bergen liegt noch jede Menge Schnee, von den roten Felsen ist in den höheren Regeionen noch nichts zu sehen und wir kommen uns noch ein wenig fremd vor; auch sind wir diese Strecke noch nie gefahren, so dass wir uns an nichts orientieren können. Die Gegend um Price dagegen und die Strecke nach Green River - ziemlich öde und immer gerade aus - ist uns noch in Erinnerung.

Um 17.00 h sind wir in Green River, der Ort hat sich kaum verändert, nur der Golf Platz mittendrin ist neu, das Best Western wird nun von einer anderen Motelkette weiter betrieben und es gibt ein Knights Inn. Das Motel 8 ist immer noch dasselbe und wir checken hier ein. Immer wieder putzig, wenn man am Tresen darauf hingewiesen wird, dass keine Haustiere erlaubt sind. Andy hat bereits von zu Hause aus reserviert und da steht in der Anmeldung ja eindeutig, dass wir aus Germany sind - also, was sollen wir schon an Getier mitbringen? Wir beziehen das Zimmer und machen uns auf in Rays Tavern zum Abendessen - eine kleine Kneipe inmitten des Ortes, die überwiegend von Locals aufgesucht wird.


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21.3. Moab im Schnee

Die Nacht im Motel im Super 8 in Green River war ziemlich kalt; das Leintuch und die Decke haben, sofern man Nachts die Heizung nicht laufen lässt, nur unzureichend gewärmt. Nach 7.00 h stehen wir auf und machen uns fertig, gehen in die Lobby zum Frühstück. Wir brauchen etwas, bis wir unsere Betriebstemperatur erreicht haben und lassen uns somit etwas mehr Zeit als sonst. Es ist mächtig viel los hier am Sonntag; Familien mit kleinen Kindern, ab 3 an der Zahl aufwärts, wuseln hier mit einer Senior-Motorradgang aus Belgien durch die Gegend.

Die Sachen vom Zimmer ins Auto gepackt und los gehts nach Moab. Hier ist am Vormittag auch schon jede Menge geboten; Biker, Hiker, Offroad-Fahrer und die otto-normalen Sonntagsausflügler tummeln sich hier vor den diversen Coffee-Shops. Wir fahren gleich zu unserem ersten Ziel, Richtung Sand Flats Road und Olympic Torch, bzw. soweit, wie wir kommen.

Sand Flats RoadIn der Sandflats Recreation Area sind viele Camper mit Fahrradausrüstung unterwegs; eine schöne Gegend und idyllisch zum Zelten, allerdings wohl nur wochentags. Es geht in die Berge hinauf und schon bald erreichen wir die Schneegrenze; wir kommen zwar bis zum Parkplatz, von dem man aus zum Olympic Torch laufen kann, hier ist jedoch um diese frühe Jahreszeit noch geschlossene Schneedecke. Wir können zwar auf der harten, dicken Schneedecke gut laufen, wird es jedoch steil im Gelände, kommen wir nur noch mühsam vorwärts. Schließlich brechen wir ab, da es uns zu heikel wird; die Steinsäule haben wir zumindest von der Ferne aus gesehen.

Am Kokopelli TrailWir fahren wieder nach Moab runter, wo wir gegen Mittag ankommen und bei Wendys eine kleine Mittagspause einlegen. Wir tanken nochmal voll und dann geht es wieder aus Moab hinaus, entlang des Colorado bis zur Dewey Bridge, nach deren Überquerung wir gleich links in eine Dirtroad abbiegen und uns auf dem Kokopelli Trail befinden. Dieser wird nach wenigen Metern Fahrt auch gleich zu einer anspruchsvollen 4WD Strecke, die wir mit unserem Auto überhaupt nicht fahren können - zum einen fehlt es an Bodenfreiheit, zum anderen macht der Frontspoiler schon bei kleineren Unebenheiten nicht mit. Wir quälen uns somit gar nicht erst ab und lassen das Auto ziemlich am Anfang der Strecke stehen.

Arrowhead ArchBeliebt ist der Trail bei Radlern und Motocross-Fahrern, wo uns zu Anfang eine Gruppe entgegenkommt. Wir schnallen den Rucksack um und nehmen die Strecke eben per pedes. Ziel der Wanderung ist der Arrowhead-Arch, den wir nach ca. 1 Stunde Fußmarsch auch erreichen. Ist ganz nett anzusehen, wenn es uns auch nicht vom Hocker reißt - die Umgebung hier an sich ist aber toll; man sieht in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der La Sal Mountains, wir haben Sonne und blauen Himmel und farbige Felsen und eine herrliche Ruhe. In der Ferne sehen wir hoch oben an einer Felswand noch ein Loch im Fels und da wollen wir etwas näher hin. Wir gehen noch ein Stück weiter und steigen auf einen Felsrücken, von wo aus wir einen besseren Blick darauf haben. Über uns kreist ein Falke, der hier in der Felswand ein Nest hat und kurze Zeit später fliegt über uns auch noch ein Eagle. Wir machen noch eine kurze Verschnaufpause und treten dann den Rückweg an. Ist es windstill, dann ist es zum wandern zeitweilig fast schon sehr warm, hin und wieder kühlt dann wieder ein frisches Lüftchen. Nach ca. 3 Stunden und marschierten 10 km sind wir wieder zurück am Auto.

Fisher Towers mit La Sal MountainsEs geht zurück Richtung Moab, wo wir noch das ein oder andere Foto von der Straße aus mache n. Der Abzweig zum La Sal Mountain Loop ist dann auch bald erreicht und wir versuchen unser Glück, soweit wir eben kommen. Wir fahren das Castle Valley durch und als wir dann an Höhe gewinnen, erreichen wir den Abzweig zum Loop und hier steht dann auch das Schild "Road closed". Hatten wir schon befürchtet, wir wollten es trotzdem wissen. Wir drehen wieder um, fahren auf dem regulären Weg nach Moab, checken im Best Western ein, wo wie 3 kostenlose Nächte bleiben wollen. In die Fiesta Mexicana, fast direkt gegenüber, gehen wir zum Abendessen.


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22.3. From Dawn till Dusk

Der Wecker klingelt heute bereits um 5.30 h; in einer halben Stunde sind wir mit selbst gemachtem Frühstück startklar und brechen "mitten in der Nacht" mit Ziel Mesa Arch im Canyonlands auf. Die Strecke zieht sich und als wir den Parkplatz erreichen, ist es kurz vor 7.00 h und es ist mittlerweile so hell, dass eine Taschenlampe völlig überflüssig wäre. Mesa ArchWir haben Glück, heute sind nur wenige Mitstreiter mit Stativ vor Ort - wir haben es vor einigen Jahren schon ganz anders erlebt. Wir kommen uns also nicht in die Quere und wir warten bei knapp über 0 °C auf die ersten Sonnenstrahlen. Es ist leicht bewölkt; das "perfekte" Bild, werden wir auch heute nicht bekommen. Etliche Fotos später belegt ein Fotograf mit "Model", das auf dem Arch in unterschiedlichen Yogapositionen "posiert" die Szenerie. Die Lady steht schließlich noch barfüßig auf dem eiskalten Fels und friert sichtlich. Wahrlich kein Vergnügnen und die Posen sehen auch nicht yogamäßig entspannt aus ....

Am Green River OverlookWir sind auch durchgefroren und brechen gegen 8.00 h auf. Noch einen Schlenker zum Greenriver Overlook und dann geht es erst mal ins Visitorcenter, wir benötigen einen neuen Nationalpark Pass. Der Ranger ist sichtlich bemüht, unsere vielen Fragen zu beanworten, doch so recht Bescheid weiß er auch nicht. Wir wollen in den nächsten Tagen eventuell noch in den Needles District und das ein oder andere Vorhaben in die Tat umsetzen, doch dazu bleibt uns wohl nur, direkt dort im Visitorcenter nachzuhaken.

Wir fahren wieder nach Moab, besorgen uns im City Market noch Brot und machen kurz Pause im Motel. Wir machen dort dann auch Mittag und brechen gegen 12.00 h auf ins Visitorcenter des Arches NP. Wir holen unser reserviertes Permit für die Tour im Fiery Furnace um 14.00 h, sehen uns noch ein wenig im Shop um und fahren dann in den Park.

Wir haben noch ein wenig Zeit die wir nutzen, um zum upper Delicate Arch View zu laufen. Jetzt müssen wir uns aber beeilen, dass wir pünktlich am Parkplatz Fiery Furnace sind und pünktlich treffen wir dort ein. Die Truppe hat sich schon versammelt und um Punkt 14.00 h marschieren wir los. Fiery FurnaceDie Führung dauert 2,5 Stunden, geht ca. 2 Meilen durch das Felsenlabyrinth und beinhaltet jede Menge Pausen und Erklärungen von Stacey, der Rangerin. Anfangs finden wir das Laufen im Gänsemarsch und das stete Warten, bis alle wieder versammelt sind, etwas öde, doch dies ändert sich im Laufe der Führung. Wir erfahren das ein oder andere, was wir noch nicht über den Arches NP wissen und die Passagen durch die Felsen, die teilweise zu überwinden sind, sind gar nicht so ohne. In der Sonne ist es mittlerweile mit 19 °C recht warm; im Schatten der Felsen und - sofern es dann auch noch darin zieht - ist es auch gleich wieder empfindlich kühl. Fürs Fotografieren bleibt nicht allzu viel Zeit, das Mitnehmen eines Stativs ist eh nicht erlaubt, da dies den Zeitrahmen sprengen würde. Wir wurden auch darauf hingewiesen, dass nur Backpacks mitgenommen werden dürfen, da wir beide Hände zur Überwindung mancher Passagen benötigen und das stimmte dann auch. Ein Teilnehmer, der in der einen Hand eine Wasserflasche, in der anderen sein Handy hatte, kam hin und wieder ganz schön ins straucheln. Fiery Furnace

Um kurz vor 17.00 h sind wir wieder am Ausgangspunkt und nun geht es noch zum Delicate Arch; besser könnte die Zeit dafür nicht sein. Wir fahren zur Wolfe Ranch, parken unser Gefährt, schnüren den Rucksack mit Stativ, Jacken und ein paar Snacks und machen uns an den Anstieg. Um 17.40 h sind wir bereits oben; mit uns viele Gleichgesinnte, die die Golden Hour abpassen wollen. Somit herrscht dort oben ein Treiben wie auf dem Jahrmarkt und viele wollen ein Foto von sich und dem Arch haben. Delicate ArchAls irgendwann ein Fotograf mit Stativ länger nebem dem Arch verweilt, um das perfekte Foto zu machen, tönt es laut hinter uns von einer Frau "Hey Dude with tripod - could you disappear that we can shoot the Arch for some seconds ...." und das nicht gerade sehr damenhaft. Der Knipser hats verstanden und macht sich vom Acker ..... Als es dann endlich soweit ist und der Arch mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages nochmals aufleuchtet, dauert das Spektakel nur einen Augenblick .....dann ist es geschafft, zig Fotos sind im Kasten und wir blasen zum Rückzug. Um 19.20 h sind wir wieder am Auto, im Stechschritt ging es nach unten und am balanced Rock gibt es ein letztes Foto für heute.

Um 20.00 h sind wir zurück im Motel in Moab, laden nur schnell unsere Rucksäcke ins Zimmer und begeben uns nach nebenan ins Moab Diner zum Abendessen. Hier ist um diese Zeit schon nicht mehr viel los und wir haben das Gefühl, dass der Laden auch nicht länger offen hat, als nötig und das dauert nicht mehr allzu lange. Zurück im Zimmer noch die Fotos des heutigen Tages laden, Bericht schreiben und dann ablegen .... What a day!


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23.3. Flucht nach Osten

Heute lassen wir es etwas geruhsamer angehen und stehen erst um kurz nach 8.00 h auf. Andy meint im Halbdämmer, es sei ja noch früh am Tag und dunkel draußen; falsch gedacht, die Vorhänge lassen die Sonne nicht ins Zimmer. Wir machen uns Frühstück und räumen wieder mal alles ins Auto. Der Wetterbericht meldet für heute Nachmittag Regen und wir haben uns gestern noch kurzerhand entschlossen, einen Abstecher nach Colorado zu machen und vorzeitig das Zimmer zu räumen.

Auf dem Weg zum Hurrah PassDie ersten Gewitterwolken ziehen schon auf und es weht ein kalter Wind. Erst mal holen wir uns noch bei Starbucks einen Kaffee, der hier im Zimmer ist wirklich zum abgewöhnen. Elke betätigt sich als BotanikerinEs geht auf den Kane Creek Blvd und auf der linken Seite des Colorado entlang Richtung Hurrah Pass. Die Strecke durch den Canyon ist reizvoll und die Gravelroad gut zu fahren. Erst als der Trail allmählich ansteigt, wird es etwas rauher - ein Grader ist gerade am Werk, die Strecke zu bearbeiten. Hin und wieder gibt es ein paar steinige Abschnitte zu bewältigen, aber auch das klappt problemlos. Hier sind auch jede Menge ATV's unterwegs, auch bei Bikern - den motorisierten als auch denen mit eigenem Kraftantrieb scheint die Strecke beliebt.

Blick vom Hurrah PassAm Pass oben machen wir Halt und ein paar Fotos und unterhalten uns mit den ATV-Fahrern aus Colorado, denen wir den Vortritt gelassen haben. Auch hier weht der Wind frisch und lässt uns schnell frösteln und wir drehen hier wieder um. Für die weitere Strecke zu den Chicken Corners ist unser Auto nicht geeignet (später haben wir erfahren, dass es wohl doch gegangen wäre).

Um kurz vor 12.00 h sind wir wieder am Colorado und machen dort auf einem Campground einen kurze Mittagspause. Dann geht es aus Moab hinaus, zur Interstate und weiter nach Grand Junction, wo wir am Nachmittag eintreffen. Mittlerweile regnet es, auf den Bergen Colorado's fällt Schnee. Wir schlendern durch die Mall und erledigen noch einige Besorgungen, gehen im Golden Corral was essen und fahren ins Motel.


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24.3. Über die Mesa nach Montrose

Auch heute beginnt unser Tag nicht so früh; wir gehen frühstücken, packen mal wieder zusammen und gehen noch im nahen Safeway tanken. Die dichte Wolkendecke von gestern hat sich gelockert, die Sonne scheint, von der Grand Mesa her weht ein eisiger Wind. Wir fahren auf die Interstate und wollen via Powderhorn über die Mesa; lt. Internet sei dies möglich. Falsch gedacht, bereits nach einigen Meilen auf der I-70 weist uns ein Schild darauf hin, dass der Highway 65 wegen Neuschnee und Lawinengefahr gesperrt ist.

Grand MesaWir drehen also um und fahren auf der 6 nach Grand Junction und schließlich nach Delta. Dort nehmen wir den Abzweig nach Cedaredge, heute hätten wir endlich mal Zeit für das Museum, das bei den letzten beiden Besuchen wegen Zeitmangels immer aufgeschoben wurde. Leider auch kein Glück, das Museum ist "closed for season". Zurück auf der 65 weist auch hier ein Schild darauf hin, dass die Mesa geschlossen ist - aber erst ab Meile 28 und wir beschließen, wir fahren soweit es eben geht. Das endgültige "Aus" - eine Schranke befindet sich nach dem Trailhead zum Crag Crest Trail. Dort befindet sich noch eine Lodge - auch geschlossen - und wir machen erst mal Halt, um ein paar Bilder von der Szenerie hier zu machen. Zum Teil sind die Schneemassen von den Dächern gerutscht und hüllen die Hütten und Häuser ein wie ein Mantel. Die Sonne scheint, mit - 5°C und leichtem Wind ist es mehr als frisch.

Grand Mesa EiszapfenWir fahren ein Stückchen zurück bis zum Visitorcenter - auch das liegt noch tief im Winterschlaf - stellen unser Auto dort ab und laufen ein Stück auf der Straße bis zum zugefrorenen Ward Lake, an dem wir vor zwei Jahren im Herbst auf dem Campground gezeltet haben. Die Landschaft ist auch in weiß absolut toll und nun haben wir mal eine Vorstellung, wie es hier im Winter aussieht. Wir marschieren noch ein Stück weiter bis zur Thunder Mountain Lodge, die ganzjährig geöffent ist. Ein Stück weiter geht es noch am Alexander Lake und dann drehen wir wieder um und machen Mittag im Auto. Es sind ein paar wenige Langläufer unterwegs; das würde uns auch Spaß machen - ansonsten hat man hier die Natur und die Ruhe ganz für sich allein.

im MotelEs ist noch früh am Nachmittag, als wir nach Montrose fahren. Wir schauen bei unseren Alaska-Bekannten vorbei, doch die sind leider nicht zu Hause. Nun haben wir mehr Zeit, als gedacht und gehen aus Verlegenheit noch Wäsche waschen, da wir die Übernachtung in Montrose heute morgen, noch nicht wissend, das das mit der Mesa nicht so klappt wie gedacht, fix gebucht haben. Später gehen wir noch zu Burger King was Essen und lassen den Abend im Days Inn ausklingen.


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25.3. Sneffels Range - Telluride und wieder nach Moab

Die Sonne scheint heute morgen, es hat um die 0 °C und als wir in die Lobby zum Frühstück gehen, sitzt dort ein Teenie mit Shorts, T-Shirts und kurzen Söckchen und immerhin Turnschuhen. Wir frösteln schon auf dem Weg vom Zimmer in die Lobby und können nicht verstehen, dass man zu dieser Jahreszeit bereits Sommerklamotten trägt und nicht friert. Wir deutschen scheinen schon sehr verweichlicht. Die Frühstücksauswahl ist reichlich, wir halten uns aber nicht länger als nötig und wollen anschließend nochmal die Wettervorhersage für den Needles District im Canyonlands NP prüfen. Im Zimmer haben wir keinen Empfang, also wieder vor in die Lobby - für morgen wird Regen angesagt und nun ist guter Rat teuer.

Sneffels Range Sneffels RangeJetzt geht es erstmal nach Ridgeway und wir nehmen noch den kurzen Abstecher hoch, um ein Foto von der tiefverschneiten Sneffels Range zu machen. Dort oben hat es noch viel Schnee, wenn auch die Gravelroad geräumt und gut befahrbar ist. Hier kann man direkt vor der Haustür Langlaufen gehen, scheinbar ist dies nicht von großem Interesse, denn die weiten Schneeflächen sind unberührt.

KleiderspendenboxEs geht wieder hinunter auf den Highway und das nächste Ziel ist Telluride. Erst einmal wird hier Elkes Tchibo-Skijacke "gespendet". Hier gibt es mitten im Ort ein Regal, in dem gut erhaltene, nicht mehr benötigte Kleidung abgelegt werden kann. TellurideWir gehen weiter zur "Gondola" Talstation und nehmen die Freifahrt hinauf und sind mitten im Skigebiet. Schnee hat es auch hier jede Menge, die Pisten hier sind sehr anspruchsvoll und die Abfahrten ins Tal bis auf eine blaue alle schwarz. Wir machen ein paar Fotos und fahren dann wieder runter, drehen im Ort noch eine kleine Runde - Elkes Jacke hat den Besitzer gewechselt, sie liegt jedenfalls nicht mehr im Regal. Wir machen hier Mittag und beratschlagen, wie es nun weiter gehen soll.

Der Plan, weiter in den Süden zu fahren scheitert daran, dass wir das Motel in Moab für Freitag nicht mehr canceln können und die Aussicht in den Canyonlands zu fahren und dort wegen Regen nichts unternehmen zu können ist auch nicht gerade verlockend. Also geht es jetzt über die Berge wieder hinüber nach Utah und wir buchen für eine weitere Nacht in Moab, denn dort kann man selbst bei schlechtem Wetter ein paar kleinere Unternehmungen starten. Gegen 17.00 h sind wir im Inca Inn, bekommen auch für diese Nacht noch ein Zimmer und klopfen mal bei Christian und Astrid an der Zimmertüre, den mit den beiden wollten wir uns bereits vor zwei Tagen hier treffen. Wir verabreden uns zum Abendessen und haben einen sehr netten kurzweiligen Abend zusammen in der Moab Brewery.


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26.3. Regen und Sonne in Moab

Wir beginnen unseren heutigen Tag erst gegen 8.00 h, gehen in die Lobby zum Frühstück und Christian gesellt sich etwas später nochmal für einen zweiten Kaffee dazu; die beiden waren bereits vor uns hier. Es ist grau in grau und man riecht den Regen, also ist heute ein Programm mit kurzen Einlagen gefragt. Gravelroads zu befahren scheidet eh schon aus.

Corona ArchNach 9.00 h räumen wir unser Zimmer und machen uns auf zur Potash Road. Auf dem Weg dorthin beginnt es zu nieseln und als wir den Parkplatz zum Corona Arch erreichen hat es sich so richtig "eingespielt". Wir packen uns trotzdem ein und machen uns auf den Weg; der Trail ist gut zu laufen, auch die Strecken über Slickrock sind kein Problem. Mit uns ist noch ein Paar unterwegs. Nach ca. 1 Stunde haben wir unser Ziel erreicht, wir fotografieren, was bei diesen Bedingungen eher schlecht als recht ist, sehen uns noch den Bowtie Arch an und machen uns dann auf den Rückweg. Mittlerweile regnet es richtig und als wir kurz nach 11.00 h am Auto sind, sind wir gut durchgeweicht. Wir wärmen uns erst mal auf und fahren noch die Potash Road hinter bis zur Boat Ramp am Colorado. Hier sieht es wegen der Tamarisken-Beseitgungsaktion ziemlich wüst aus; teilweise sind die Büsche abgebrannt worden und nun wird gerodet. Auch auf der gegenüberliegenden Seite des Colorado wird gerodet um neue Campingplätze anzulegen.

Im Long CanyonWir fahren ein Stück die Long Canyon Road hoch, doch als die Serpentinen beginnen, wird der Untergrund ziemlich schmierig und wir müssen umdrehen, wenn wir nicht "abschmieren" wollen. Mittlerweile hat der Regen nachgelassen, es wird heller, es kommt sogar ein wenig blauer Himmel und Sonne durch - na also, geht doch.

Der CulvertWir drehen also um und fahren auf der Potash Road bis zum Parplatz des "Culvert". Jeep ArchDies ist ein mannshohes Abflussrohr, durch das man von der Straße in den dahinterliegenden Wash und auf den Trail zum Jeep Arch gelangt. Wir machen hier noch mittag und starten gegen 13.00 h den Hike, der nur anfangs im Wash verläuft und dann kontinuierlich an Höhe gewinnt. Nach ca. 1,5 Stunden kommt der Arch in Sicht und wir steigen noch vollends hinauf. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht in die umliegenden Canyons, nur die La Sal Mountains sind von Gewitterwolken eingehüllt. Wir machen hier oben in der Sonne etwas Pause und marschieren dann wieder zum Auto zurück. Die Wanderung hat sich absolut geloht. Im Wash, kurz vor dem letzten Pool, kommt in Elke wieder mal das Kind durch und sie bringt den kleinen Wasserfall zum laufen .....

Courthouse TowersUm 16.00 h sind wir zurück am Auto und haben noch Zeit für einen Abstecher in den Arches; hier wollen wir noch ein paar Fotos von den Courthousetowers machen; die wir noch bei keinem Besuch für ein Foto für würdig befunden haben.Es ziehen wieder schwere Regenwolken auf und gegen 16.30 h fahren wir zurück zum Motel, klopfen bei unseren Zimmernachbarn und verabreden uns fürs Abendessen. Wir laden noch Bilder, suchen für morgen eine Unterkunft und gehen noch Duschen, dann ist es auch schon Zeit. Essen gibt es heute direkt nebenan in der La Hacienda. Wir müssen nicht lange warten, das Essen dauert dagegen etwas länger, bis es unseren Tisch erreicht. Wir setzen uns anschließend noch auf einen Absacker zusammen und lassen den heutigen Tag ausklingen.


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27.3. Horse Canyon

Heute stehen wir etwas früher auf, packen schon mal unsere Sieben Sachen zusammen und sind um halb acht Uhr in der Lobby zum Frühstück. Kurze Zeit später sind auch Christian und Astrid da und wir können noch ein wenig quatschen. Um 8.00 h sind wir fertig, verabschieden uns und kehren Moab den Rücken. Es ist jede Menge los, heute beginnt die Jeep Safari und viele Offroad Fahrzeuge sind in der „City“. Die Sonne scheint zwar, doch in den La Sal Mountains hängen graue Wolken, auch sieht es in südlicher Richtung nicht ganz so gut aus. Als wir auf der 191 Richtung Monticello fahren gewinnen wir an Höhe und es beginnt leicht zu schneien, auch liegt die Temperatur jetzt nur noch bei 1 °C.

Wir biegen ab auf die Straße zum Needles District und erreichen um Punkt 10.00 h das Visitorcenter, gehen gleich nach „hinten durch“ und werden umgehend bedient; ein Pärchen vor uns ist sich wohl noch nicht einig, was sie unternehmen wollen. Wir bekommen heute das erste Permit des Tages, die Trailconditions seien prima, nur im vorderen Bereich bis zur Kreuzung vom Salt Creek stehe ein wenig Wasser, so teilt man uns mit. Wir berappen 5 $, unsere Daten sind noch im Computer von unserem vor zwei Jahren gemachten Hike zum Angel Arch und so geht alles ganz schnell. Wir erkundigen uns noch nach dem Thirteen-Faces-Panel und es heißt, wir würden dieses sicherlich gut finden, weil erst gestern eine Rangerin dort war und man noch die Fußspuren sehen kann.

Tor zum Salt CreekDen Zahlencode für das Schloss haben wir und nun kann es los gehen. Wir passieren kurze Zeit später das Gatter und sind gespannt, ob wir mit unserem Auto die Strecke bewältigen können. Zeitweise ist der Sand etwas tiefer und unser Frontspoiler scharrt, doch es klappt ganz gut. Eine Stelle hat ziemlich tiefen Matsch und Fahrrillen; wir kommen aber auch hier gut durch. Im Horse Canyon angekommen fahren wir die einzelnen Punkte ab; Paul Bunyons Potty, die Tower Ruin, dann zum Thirteen Faces Panel, das nur noch 10 Faces aufweist. Wir finden das Panel, das befindet sich jedoch nicht wie von uns irrtümlich vermutet hoch oben an einer Wand, sondern oberhalb des Washes und ist gut zu erreichen. Ganz in der Nähe befinden sich auch noch die Überreste einer Granary und wir kämpfen uns durch dichtes Gestrüpp dort hin. Vor der Granary wurde auf dem Felsen Getreide gemahlen; die Schleifspuren sind deutlich zu sehen.

Tower Ruin Tower Ruin Paul Bunyans Pottie Thirten Faces Panel

Ende Gelände(fahrt)Es geht zurück zum Auto, wir machen mittag und obwohl die Sonne scheint, weht ein eisiger Wind von den Bergen her. Eine halbe Stunde später geht es weiter bis zu einem Felsüberhang, unter dem der Trail verläuft und wir mit unserem Dachträger nicht mehr durchkommen. Hier haben schon mehrere Fahrzeuge mit dem Dach geschrammt. Wir parken das Auto und machen uns zu Fuß auf zum Castle Arch. Der Hike dorthin verläuft durch ein abwechslungsreiches Seitental, mit ein paar kleinen Klettereinlagen, uralten Pinion Pines und schließlich einem schönen Blick auf den Arch hoch oben in der Felswand. Nach etlichen Fotos und ein wenig Verschnaufpause geht es zurück zum Trail und weiter zum Fortress Arch.

Jeep Trail Castle Arch Auf dem Trail Auf dem Trail

Auch der Trail dorthin ist ganz nach unserem Geschmack, das letzte Stück geht massiv nach oben und ist „challenging“, wie uns ein Mitstreiter, der bereits auf dem Rückzug ist, mitteilt. Wir gehen bis zum Ende des Trails, der kurz unterhalb des Arches hoch oben in der Felswand sein Ende findet. Wir sind etwas enttäuscht, dass es nicht bis ganz nach oben geht; sind aber am nächsten dran – weiter geht es wirklich nicht. Auch hier gibt es eine ausgiebige Fotoaktion und wir machen uns wieder auf den Rückweg.

Needles Fortress Arch Blick in den "Fortress Arch Canyon" Needles

Um 15.00 h sind wir zurück am Auto und fahren aus dem Canyon. Wir entdecken noch eine Granary, die wir auf dem Herweg total übersehen haben. Gegen 16.00 h passieren wir das Gatter und fahren über das tief verschneite Monticello nach Blanding, wo wir um 17.30 h im Comfort Inn Motel einlaufen und unser Zimmer beziehen. Wir machen uns noch kurz frisch und gehen nebenan im Old Thymer Restaurant, das mittlerweile seinen Charme etwas verloren hat, einen Burger essen.


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28.3. Fishmouth Cave und Top of Combridge

Wir konnten gestern nicht mehr ins world wide web – die Verbindung hier in Blanding ist miserabel, auch konnte man uns das Passwort, das beim Einloggen verlangt wird, nicht sagen. Wir gehen gegen halb acht frühstücken und Elke verteilt erst mal ihre Haferflocken auf dem Teppich – wie peinlich. Im Frühstücksraum steht ein Handfeger, mit dem sie das Gröbste beseitigen kann. Bei uns wäre sofort ein Handstaubsauger oder ein großer zur Hand, um das Missgeschick zu entfernen. Na ja, wir sind eben nicht zu Hause. Anschließend noch schnell in die Lobby, um wenigstens eine Nachricht an zu Hause zu schicken, dass bei uns alles in bester Ordnung ist.

Pictograph Floor CaveWir räumen das Feld und sind um 9.00 h am Abzweig zur BLM 262 oder Butler Wash Road. Wir fahren bis zum nicht übersehbaren Fishmouth in der Comb Ridge, stellen das Auto dort ab und packen unsere Rucksäcke mit Proviant und machen uns auf in den Wash. Hier hat es viele Trails, die alle in die gewünschte Richtung führen. Die ersten Alkoven mit den Ruinen sehen wir uns nur kurz an; wir wollen erst mal zum Fishmouth selbst und der Weg nach oben ist sehr steil, führt über Geröll und hier ist Vorsicht geboten. Die vorletzte Cave vor dem Fishmouth liegt steil oben in der Wand und die sehen wir uns als erstes ausgiebig an. Interessant sind die Pictographs am Boden; die beim ersten Blick gar nicht so auffallen. Es gibt jede Menge dort; sehr viele Fußabdrücke von Tieren und auch Fußabdrücke von großen und kleinen Menschen wurden hier in den weichen Sandstein geritzt, sie sind sehr gut abgebildet.

Fishmouth CaveIm Fishmouth selbst gibt es noch jede Menge Überreste von Grundmauern, mehrere Granaries und Grindstones – hier gibt es nur ein paar Handabdrücke an der Rückwand der Cave, die gewaltig groß ist. Uns fällt auf, dass die Akkustik im gesamten Canyon sehr gut ist; wir hören bereits Stimmen von den vorderen Caves, ohne dass wir die Leute sehen. Auch hallt es hier in der Fishmouth Cave ganz gewaltig – wenn hier jemand an Blähungen litt, dann bekamt dies die gesamte Gemeinschaft mit. Wir sehen uns ausgiebig um und machen uns auf den Rückweg, als eine Familie mit zwei Kindern ankommt. Wir gehen aber nur ein Stück weit zurück und krabbeln dann rechter Hand die Felswand hoch, um auf die Comb Ridge zu gelangen.

Top of CombridgeDer Aufstieg hat es in sich, ist sehr steil, aber machbar und gegen 12.00 h stehen wir oben auf dem Bergkamm. Auf der Westseite geht es senkrecht hinunter und man hat einen super rundum Blick. Hier ist es nicht mal windig und wir machen hier in der Sonne bei herrlichem Ausblick Mittag. Einige Bilder später packen wir wieder zusammen und steigen auf der anderen Seite ab. Das Gefälle ist auch hier nicht ohne und jeder Schritt geht gewaltig auf die Knie.

Wir kommen gut wieder nach unten und nehmen uns nun die beiden anderen Caves vor. Hier gibt es jede Menge Tonscherben und es ist sehr interessant, wie unterschiedlich diese sind. Viele haben die „Basketmaker-Prägung“, andere sind ganz glatt und bemalt, wiederum andere sind nur aus hellem Lehm und haben keine Verzierung. Wir staunen, dass dies alles hier so herumliegt. Wir machen noch jede Menge Fotos, wenn auch das Licht nicht optimal ist – Licht und Schatten machen etwas Probleme.

Gegen 14.30 h sind wir zurück am Auto, eine gute halbe Stunde später sind wir wieder auf der UT-95 und fahren gegen Westen nach Hanksville und Torrey. Das Visitor Center des Capitol Reef hat bereits seit 16.30 h geschlossen, jetzt ist es 17.00 h; wir wollten uns noch nach den Straßenbedingungen im Cathedral Valley erkundigen. Morgen ist aber bereits um 8.00 h geöffnet. Im Best Western finden wir ein Zimmer, machen uns frisch und gehen noch bei Chillz was essen.


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29.3. Cathedral Valley

Wir stehen um kurz nach 7.00 h auf und machen uns Frühstück im Zimmer; bei Best Western ist dies nicht im Preis inbegriffen. Wir haben immer eine „Notration“ dabei und so gibt es Oatmeal, Obst, Kaffee und Tee. Same procedure as every day – das Zimmer räumen und auschecken.

Wir fahren ins Visitor Center vom Capitol Reef NP und erfahren, dass lediglich die Caineville Wash-Road befahrbar ist, die Hartnet Road ist „impassable“, der Fremont River führt zuviel Wasser, das Bankett ist zu weich und die Fließgeschwindigkeit wegen der noch anhaltenden Schneeschmelze zu hoch, als dass wir diesen queren könnten. Wir nehmen also die „billige“ Variante und fahren Richtung Caineville und auf gleichnahmige Road, die uns zum Temple of the Sun and Moon bringt.

Glass MountainIm ersten Abschnitt ist die Strecke gut befahrbar, dann wird sie etwas rauher und im Verlauf muss immer wieder mal für einen Wash oder ein paar durch Regen entstandene Auswaschungen abgebremst werden. Ansonsten kommen wir aber gut durch. Temple of the sun and moonErster Halt ist dann beim Looking Glass Rock und bei den beiden „Tempeln“, die von der Weite aus gar nicht so beeindruckend sind, als wenn man kurz davor steht. Wir fahren noch hinter bis zur Kreuzung, wo es zum Valley Overlook geht und drehen dort um. Eine Straße zweigt hier nach rechts ab zur Interstate 70, 27 Meilen lang und wie wir später im BLM erfahren, wäre diese ähnlich gut der bisherigen Strecke befahrbar gewesen (aber was machen wir an der I-70, wenn wir da erst mal gar nicht hin wollen?). Gut zu wissen, dass es da eine Verbindung gibt; heben wir uns mal für später auf. Wir haben gesehen, was es hier zu sehen gibt und machen uns auf den Rückweg.

Cathedral ValleyGegen 12.00 h machen wir Mittag, es ist heute mit 16 °C wieder warm und wir können im Freien sitzen. Für die Tour dort hinter mit einigen Stops haben wir gesamt etwa 4 Stunden benötigt. Wir fahren noch nach Hanksville ins BLM Office. Wir erkundigen uns nach den Bedingungen für den Little Wild Horse Canyon und dieser sei passierbar. Für heute ist dieser Marsch allerdings zu lang, denn mit 4 Stunden rechnen wir für den gesamten Rundweg. Jetzt ist es nach 14.00 h und wir beschließen, das Vorhaben auf morgen früh zu verschieben.

Im Bull City Market nehmen wir noch ein paar Tomaten mit und es geht zurück nach Torrey. Wir halten an dem kleinen Wasserfall des Fremont River und machen ein paar Fotos; nächster Stop ist der Parkplatz zur Hickman Bridge, wo wir noch hin wollen. Der Trail dorthin ist einfach 1 Meile lang und geht erst mal nach oben. Hickmann BridgeIn der Sonne mit mittlerweile fast 20 °C kommen wir schnell ins schwitzen; die Umgebung ist aber unglaublich farbenfroh und schön – vergleichbar mit dem Grand Staircase, nur dass man keine weite Anfahrt in Kauf nehmen muss. Die Hickman Bridge ist gewaltig und jetzt am Nachmittag ganz gut von „hinten“ beleuchtet, im Hintergrund hat man dann noch etwas von den weißen Berggipfeln der Henry Mountains auf dem Foto. Den Rundweg können wir wärmstens empfehlen; hätten wir das schon früher gewusst, wären wir hier nicht immer nur durchgerauscht. Wir machen noch einige Fotos und dann geht es nach Torrey, dieses Mal ins Days Inn.

Capitol ReefWir besorgen an der Tankstelle nebenan noch Wasser für die Wanderung morgen und machen uns frisch. Essen gibt es bei Slackers Burger und da noch früh am Tag, fahren wir noch zum Sunset Point. Die Sonne geht zwar heute nicht so spektakulär unter, aber einige Stimmungsbilder gibt es noch.


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30.3. Endlich durch den Little Wild Horse

Unser Wecker klingelt um 7.00 h – aufstehen, zusammenräumen und erst mal frühstücken gehen. Die Auswahl ist reichlich auch wieder Waffeln, da kann sich das Best Western mal ne Scheibe abschneiden. Bis wir alles im Auto haben ist es kurz vor 8.00 h und wir fahren wieder Richtung Hanksville und Goblin Valley State Park. Der angekündigte starke Wind ist bereits da und die Temperatur liegt gegen 10.00 h bereits bei 15 °C.

Little Wild Horse CanyonWir wollen noch den LWHC laufen und uns ist etwas mulmig bei dem Gedanken, wenn das Wetter heute doch nicht hält. Die Strecke hinter zum Canyon ist mittlerweile sehr gut ausgebaut; ein Grader ist gerade am Werk. Am Parkplatz stehen jede Menge Autos – wir sind also nicht allein und das beruhigt doch ein wenig. Den Rucksack geschultert, Proviant und Wasser eingepackt und schon kann es los gehen. Little Wild Horse CanyonWir sind ziemlich flott unterwegs, haben wir den Anfang ja schon zweimal gemacht; der weitere Verlauf war jedes Mal wegen zuviel Wasser oder Schlamm nicht machbar. Heute soll es also klappen. Und es lohnt wirklich, einen dritten Anlauf zu nehmen – der LWHC ist wirklich toll, abwechslungsreich und ab und an ein wenig Kraxelei ist auch dabei. Die farbigen Felsen …. einfach klasse.

Andy ist heute nicht so gut in Form, weshalb wir – als der Canyon breiter wird und wir den Wegweiser zum Bell Canyon erreichen, eine kleine Pause einlegen und den Gang etwas zurückschalten. Als wir den Canyon verlassen, treffen wir auch bald auf eine uns sehr bekannte Straße – es ist die „Behind the Reef Road“ auf der wir nun einige Zeit laufen, bis wir wieder zum Eingang des Bell Canyon kommen.

KraxeleiGegen 12.00 h machen wir im Windschatten eines großen Felsen Mittag, Andy darf sich noch etwas ausruhen und dann geht es weiter. Der Zugang zum Bell Canyon ist nun schon in Sichtweite, es geht bergab und Andys Kräfte kehren zurück. Der Bell Canyon ist bei weitem nicht so spektakulär wie der LWHC, aber auch nicht ohne. Nach 13,4 km Gesamtstrecke und 3 Stunden 45 Minuten sind wir zurück am Auto, glücklich endlich "durchgekommen zu sein" und froh, dass das Wetter gehalten hat. San Rafael SwellEs gibt erst mal eine Cola und da noch früh am Nachmittag, fahren wir die Head of Sinbad Road zur Interstate 70. Die Strecke ist gut zu fahren und trocken; nur einige Abzweige sind noch voller Schnee und nicht befahrbar. Bevor es auf die Interstate geht, gönnen wir uns noch etwas „Augenpflege“ - wir klappen die Sitze zurück und dösen ein wenig. Der Wind nimmt weiter zu und wirbelt Unmengen Staub auf.

Wir fahren bis nach Salina, sehen uns dort kurz um und fahren dann noch bis Richfield, wo wir im Super 8 ein Zimmer bekommen. Wir machen uns frisch und gehen etwas später bei Pizza Hut eine Mafiatorte essen. Im Walmart nebenan nehmen wir noch was zu Trinken mit und dann ist Schluss für heute.


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31.3. Cold Lake City

Der Sturm hat über Nacht etwas nachgelassen, es ist aber wie angekündigt heute morgen wesentlich kühler, wenn es auch in Richfield trocken geblieben ist. Gegen 8.00 h gehen wir frühstücken und wir sind allein. Der Inder in der Lobby scheint dies auch zu sein, er fragt uns jede Menge zu unserem Mietauto - nicht einfach, seinen Slang zu verstehen. Allzu viel Früstücksauswahl hat es hier nicht und so sind wir 20 Minuten später "abflugbereit".

Je weiter wir nach Norden kommen, desto tiefer hängen die Wolken und es beginnt zu schneien; die Sicht ist gleich Null. Deshalb gibt es heute auch keine Fotos von dem Einheitsgrau, wen interessiert schon eine Autobahn bei Schneetreiben? Was also machen an so einem Tag, an dem man nicht mal einen Hund vor die Türe jagt? Wir fahren erst mal Richtung Innenstadt und klappern noch ein paar Läden ab. Im Gateway Center grüßt von weitem der Schriftzug meines Arbeitgebers; eine sanfte aber eindringliche Ermahnung, dass ich dort in Bälde wieder Tag für Tag hin marschiere? Die Gateway Mall hat viele Geschäfte, aber leider sind diese nicht miteinnander verbunden und da es nach wie vor recht ekelhaft draußen ist, macht das Bummeln hier nicht so viel Spaß. Wir halten uns eine Zeitlang in einem Sportgeschäft auf, schauen dann noch im Apple Store vorbei - dort geht es zu wie einer Cafeteria. Auch wir nutzen kurz das Internet, um uns noch ein wenig zu orientieren. Es gibt noch eine weitere Mall im Stadtteil Midvale, ganz in der Nähe unseres Motels und die ist so, wie wir eine Mall kennen. Dort bummeln wir noch ein wenig herum, finden schließlich noch einen Reisewecker für meine Mutter und dann ist es so spät am Nachmittag, dass wir im Motel einchecken können.

Wir räumen das Auto aus und verwandeln unser Zimmer in Kürze in ein Schlachtfeld. Wir beginnen schon mal etwas auszusortieren und zu packen. Gegen 19.00 h machen wir uns auf zum Abendessen und gehen heute zu Sizzlers.


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1.4. Antilope Island

Gegen 8.00 h stehen wir auf; die Nacht war ganz schön kalt, da unser Fenster nicht gut abgedichtet ist. Wir gehen frühstücken und dort ist gerade "rushhour". Einige Famlien mit ihrem Nachwuchs versuchen vergeblich, die Bedürfnisse der Kleinen sowie die eigenen auf einmal zu erfüllen und das klappt nur bedingt. Kaum sitzen die Sprößlinge am Tisch und die Großen versorgen sich mit Kaffee, werden dei Flakes verstreut, der Saft verschüttet und die Muffins in kleinste Teile zerlegt. Das ist hier aber ganz normal und an der Tagesordnung; auch die Tatsache, dass sich die Großen nicht darum kümmern, das Chaos wenigstens halbwegs zu beseitigen. Da der Andrang größer als die Anzahl der Tische, machen wir so schnell wie möglich Platz und kehren zurück in unser Zimmer, das immer noch so aussieht, als habe hier der Sturm von letzter Nacht eine unserer Taschen erwischt.

Salt Lake CityEs ist noch nicht alles eingepackt, haben wir gestern nicht mehr geschafft, jetzt ist Zeit dafür. Wir räumen zumindest so auf, dass das Zimmer für die Roommaid begehbar ist und machen uns dann auf in die City. Erst mal geht es ins Visitorcenter und wir erkundigen uns nach dem naturhistorischen Museum und Antelope Island. Zwischenzeitlich hat die Wolkendecke etwas aufgelockert und es kommt auch ein wenig Sonne durch; also gar nicht so übel, für einen Ausflug in die Natur.

Antilope IslandWir fahren auf der I-15 bis hinter Farmington und von dort geht es direkt auf die Insel im Great Salt Lake. Die Strecke zieht sich ganz schön und als wir den State Park erreichen, ist es bereits später Vormittag. Wir berappen 9 $ und fahren erst mal zu den Bisons, die auf der Insel leben. Viele sieht man allerdings nicht, obwohl es im Visitorcenter heißt, dass die Population bei mittlerweile mehr als 6.000 Tieren liegt. Nächster Stop ist das Visitorcenter, das leider etwas sehr dürftig gestaltet ist; da sind wir von den Nationalparks doch mittlerweile sehr verwöhnt. Mit nicht wesentlich mehr Informationen ausgestattet, als sie eh in dem Flyer stehen, den wir beim Antilope IslandParkeingang erhalten haben, fahren wir auf der einzigen längeren Straße an der Ostseite der Insel bis zu deren Ende. Hier könnte man sicher toll wandern, doch dafür ist es heute mit gerade mal 2 °C ziemlich kalt, des weiteren liegt jede Menge Neuschnee und die Trails führen überwiegend ziemlich steil die Berge hinauf. Wir entdecken im Verlauf der Fahrt einen Kojoten und zwei Pronghornantilopen; es sind auch jede Menge Vögel auf der Insel, die man aber nur hört, jedoch kaum sieht. Nach ca. 2 Stunden haben wir bis auf die Trails das meiste gesehen und machen uns auf den Rückweg.

Es ist bereits 13.30 h und wir machen erst mal Mittag, besorgen beim Walmart nebenan noch die letzten Mitbringsel und fahren dann wieder Richtung Salt Lake City. Es geht nochmal hinauf zum Capitol und darüber hinaus; doch einen geeigneten Fotostandpunkt, um den Mormonen Tempel abzulichten, finden wir hier nicht. Der beste Ort für ein Foto ist direkt von der 89 aus, aber da können wir nicht anhalten. Weiter geht es noch zum AAA, um ein aktuelles Tourbook von Utah und einen Stadtplan zu holen. Wir haben Glück, es ist kurz nach 17.00 h als wir dort eintreffen und das office macht um 17.30 h dicht. Es geht zurück ins Motel, die Taschen werden noch vollends gepackt und dann geht es noch zum Abendessen in's Lone Star Steak House in Midvale.


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2.4. Good Friday

Wir haben heute noch ein paar Stunden Zeit, bis unser Flug am Nachmittag geht. Also frühstücken wir in Ruhe, soweit das mit dem Trubel im Lobbybereich überhaupt geht. Dann wird alles komplett eingepackt und das Zimmer geräumt. Draußen ist es heute sonnig, aber es ist ganz schön kalt.

Seit Jahren sehe ich mir in jedem Urlaub, immer wieder diese Noise Reduction Kopfhörer von Bose an und kann mich wegen des hohen Preises nicht entschließen diese zu kaufen, aber jetzt ist wohl die Zeit dafür gekommen. Wir fahren auf der State Street Richtung Downtown. Die Strasse führt direkt aus dem Zentrum geradewegs nach Süden und das über etliche Kilometer durch die Vororte. Nach einigen Blocks kommt auch der im Internet ausgesuchte Best Buy laden und wir parken, müssen allerdings feststellen, das noch geschlossen ist. Glücklicherweise ist nebenan ein Buchladen mit Starbucks und so genehmigen wir uns noch einen Abschluss Coffee und stöbern durch die Regalreihen. Als es endlich Zeit ist und der Elektronikmarkt geöffnet hat, wechseln wir nach nebenan und ich erstehe den einzigen vorrätigen Kopfhörer. Mit dem Bezahlen per Karte hat die Frau an der Kasse zwar noch Probleme, aber schließlich klappt das auch und wir fahren ein Stück weiter.

Auf der linken Seite entdecken wir einen Outdoorladen und so wenden wir und stöbern noch durch diesen nicht gerade aufgeräumten Laden. Wir entecken das ein und andere nützlich, kaufen allerdings nur eine Kleinigkeit. Nicht weit davon entfernt, ist ein weiterer Outdoor Shop, der weitaus aufgeräumter aussieht und in etwa einem REI Store ähnelt. Auch hier sehen wir uns alles in Ruhe an und Elke kauft eine Mütze von Life is Good.

TempleSchließlich landen wir in Downtown und suchen einen kostenlosen Parkplatz, der ist auch schnell gefunden, aber natürlich muss man von hier bis zum Temple Square noch ein Stück zu Fuß zurück legen. Auf dem Weg müssen wir beide ein Toilette aufsuchen, aber nirgends ist eine öffentlich Toilette zu finden, alles nur für Customer. Am Temple angekommen, sehen wir jedoch ein Schild, das Restrooms im Information Center der Mormonen ausweist. Also gehen wir schnurstraks dorthin. Natürlich sehen wir uns den Komplex mit Temple, die Kirche und den Tabernacle an, allerdings nur von außen. Es ist hier jede Menge los und die Meisten Menschen sind fein angezogen, auch sind überall junge Frauen und Männer, die wohl auf jede Frage zu den Mormonen gerne lange und ausgiebig zu antworten.

Wir gehen langsam wieder zum Auto zurück und fahren die State Street wieder nach Süden und das sehr weit. Ziel ist ein Panda Express, den wir heute morgen an dieser Strasse irgendwo gesehen haben. Schneller wäre es sicherlich auf dem Freeway gegangen, den das Restaurant liegt fast vor unserem Motel. Drinnen ist sehr viel los und wir müssen lange in der Schlange stehen bevor wir von Jesus bedient werden. Wir lassen uns das essen schmecken und fahren danach auf dem Freeway Richtung Flughafen. Elke möchte noch bei einem Walmart etwas kaufen und ich errinnere mich, vom Freeeway einen kurz vor Downtown gesehen zu haben.

Als wir das Schild sehen, können wir nicht direkt abfahren, also die nächste Abfahrt raus. Das ist wieder Downtown Abfahrt und wir müssen etwas zurück fahren. Da es hier unüblich nicht viel Platz gibt und kein großer Parkplatz vor dem Walmrt ist, sondern nur ein enges Parkhaus, warte ich an der Seite und Elke springt schnell rein. Hier ist wirklich die Hölle los, wenn man bedenkt dass heute der "good friday" vor Ostern ist.

Als Elke wieder kommt, fahre ich wieder auf den Freeway, übersehe allerdings dass ich hätte Richtung Flughafen eine andere Auffahrt hätte nehmen müssen. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn man an der nächsten Ausfahrt einfach wenden könnte, aber hier gibt es eine Baustelle, die sich über zig Meilen hinzieht und danach ewig keine Ausfahrt mehr kommt. So fahren wir gestresst durch das mißgeschick viel zu weit auf der I-15 nach Norden. Zum entsetzen bildet sich auf der gegenüberliegenden Fahrbahn auch noch ein Stau, durch den wir dann wohl auch noch durch müssen, langsam wird die Zeit knapp.

Als dann endlich die nächstmöglich Ausfahrt kommt, sind wir in Farmington, was schon etliche Meilen nördlich von Salt Lake an den Ufern desselben liegt. Es gibt aber keine Möglichkeit, als die I-15 wieder nach Süden und in den Stau zu fahren. Zunächst können wir auf der Auffahrt noch ein gutes Stück am Stau rechts vorbei fahren, dann kommt ein erlösendes Schild, das auf den Legacy Parkway und den Flughafen hinweist und so können wir den Stau links liegen lassen und gemütlich zum Flughafen fahren können.

Im Mietwagen Parkhaus, fahre ich allerdings eine Reihe zu weit und verpasse so die Einfahrt zu National. Um dann doch noch das Auto am richtigen Ort abgeben zu können, muss ich rückwärts zum National Container fahren und kann das Auto parken. Ein Mitarbeiter kommt auch sofort her und fragt was los ist, aber die Abgabe des Wagens ist dann kein Problem.

SLCWir nehmen unsere 3 Taschen und laufen auf die andere Seite zum Checkin. Da ich gestern bereits online eingecheckt habe, können wir direkt zur Gepäckaufgabe durchgehen und werden selbiges schnell los. Die Sicherheitskontrolle verläuft normal und am Gate ist gerade ein Mitarbeiter von Delta, der den Counter öffnet. Wir nehmen Platz und das Warten beginnt. Irgendwann werden alle aufgevordert, sich mit Boardkarte und Pass den Counter aufzusuchen. Irgendwelche Listen werden abghakt und im Computer die Daten überprüft, ich frage noch nach anderen Plätzen, aber das Flugzeug ist voll und wir können nicht tauschen.

Endlich beginnt das Boarding und wir können ins Flugzeug. Der Flug verläuft dann ruhig, in zweierlei hinsicht, dank der neuen Kopfhörer. Allerdings können wir beide nicht besonders viel schlafen und so sind wir bei der Landung in Paris übermüdet. Durch irgendeinen Umstand können wir an kein Gate fahren und kurven 15 Minuten auf dem Gelände herum, bis wir bei einer Baustelle, das Flugzeug verlassen können und in einen Bus steigen müssen. Der fährt uns dann natürlich ans Terminal 2E und vorbei an unserem Abflug Terminal 2D. Also müssen wir den ganzen Weg zurück gehen. Bis man sich dort orientiert ist schon nicht ganz einfach, aber wir finden unser Gate und setzen uns und warten. Der Flug nach München ist für Andy dann nochmal ein Ritt, durch die Müdigkeit und dem unruhigem Flug wird ihm schlecht und es geht ihm nicht so besonders, bis wir daheim sind und Ruhe angesagt ist.


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Kommentare zu diesem Bericht:

Kommentar von Thomas | 11.07.2010

Na, da schreibe ich doch mal den ersten Kommentar,auf dass noch zahlreiche folgen werden

Hallo Elke und Andy
Glückwunsch zur neuen Seite.
Euer Bericht von Schnee und roten Steinen hat mir gut gefallen. Es waren einige bekannten Sachen dabei, was immer wieder schön ist davon zu lesen und natürlich auch neues.
An dem Felsüberhang, wo ihr euer Auto geparkt habt um zum Castle Arch zu laufen, sind wir vor Jahren mit einem Blazer ganz knapp durchgefahren. Danach haben auch wir umgedreht.

Danke für den Bericht und die neue Seite.

Thomas und Christine

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