Seiten Menü

Zufalls Bild

bottom corner

22. Tag / Donnerstag 17. Oktober

Wir stehen kurz nach 6 Uhr auf und beginnen erst mal mit Frühstück. Dann wird alles aufgeräumt, die letzten Dinge verpackt. Elke macht im Camper alles sauber, ich kümmere mich ums dumpen. Das stellt sich als schwierig raus, wir stehen etwas scheps, weshalb wir auch schlecht geschlafen haben. Ich fahre das Auto auf die gelben Unterlagen, die wir sonst nie gebraucht haben, aber es kommt nur etwas mehr raus. Also fahre ich auf eine andere Site und versuche die Tanks dort nochmal zu entleeren. Die Anzeige zeigt aber immer noch einen Inhalt an. Als wir schon fahren wollen, sehe ich am Ausgang noch eine Dump und leere auch dort nochmal was raus, jetzt muss aber gut sein. Das mit dem Dumpen nervt schon gewaltig, zum Glück haben wir das Klo nur zum bieseln benutzt.

Die Fahrt zu Go-West ist dann auch nochmal nervig. Ich habe das Navi auf die Adresse eingestellt und bin mir eigentlich sicher, wieder über die Tollbridge zu fahren, aber das Navi möchte nicht die neue Auffahrt auf den Highway 1 nehmen. Ich vertraue mal auf das Navi und fahre dem nach, aber es kannte diese Auffahrt einfach nicht, nach etwas gekurve sind wir dann doch auf der 1 und fahren über die Brücke. Das nächste Problem kommt direkt nach der Brücke; Stau. Auch das noch, wir müssen aber die nächste Ausfahrt schon wieder raus, nur sagt das Navi nicht genau wie es dann weiter geht, da alles neu gebaut ist. Wir nehmen natürlich die falsche Richtung und müssen wenden, aber hier hat es auch Stau. Dann sollen wir wieder auf die 1 in die andere Richtung und die nächste Ausfahrt wieder raus, da nehme ich wieder die falsche Richtung, komme aber ohne Wenden dann doch bei Go-West raus. Puh was ist das nervig hier.

Ein anderes Wohnmobil steht bei der Abgabe vor uns, es handelt sich um 4 Italiener, die beim Fischen waren und kaum englisch sprechen. Angie von Go-West hat mit den Herren etwas Sprachprobleme, es gibt aber zum Glück kein großes Thema, das es zu klären gilt. Wir sagen ihr, was uns mit dem Womo nicht gepasst hat und bekommen die Auslagen wieder erstattet. Die Italiener haben ihr Gepäck schon in den Van geladen und wir laden unseres nun noch oben drauf und steigen ein. Der Mann von Angie, Bernhard, fährt uns zum Flughafen und nimmer zunächst nicht den Highway, da es dort ja gerade Stau hat. Auf unserer Route ist zwar auch viel Verkehr, aber Bernhard, fährt aggressiv und drängt sich auch etwas vor, was mir ganz recht ist, so dass wir kurz nach 10:00 Uhr am Flughafen sind. Er setzt uns zwar nicht an der richtigen Stelle ab, da er sich wohl nicht hier auskennt, aber der Flughafen ist nicht so groß als dass wir es laufen könnten.

Das Check in ist dann etwas triggy, den am Priority Checkin verweist man uns auf den normalen, die Dame dort meint aber, dass wir doch am Priority Checkin einchecken könnten. Leider müssen wir für die 3. Tasche doch 100$ bezahlen, die Dame versteht das auch nicht, kann aber nichts machen und gibt uns den Hinweis, dies nach der Reise zu reklamieren. Was ich dann auch gemacht habe und Luthansa hat das auch sofort erstattet. Security geht dann zum Glück sehr schnell, leider lässt man uns nicht in die Lounge, womit ich ebenfalls nicht gerechnet habe. Bis zum Boarding sind es allerdings nur noch 30 Minuten und die Zeit vergeht schnell.

Air Canada fliegt hauptsächlich Boeing und so gibt es eine 3 zu 3 Bestuhlung. Neben mir sitzt eine ältere Dame, was mir ganz recht ist. Der Sitzabstand ist größer als bei Lufthansa, dafür gibt es kein kostenloses Essen. Die guten 4 Stunden nach Toronto vergehen gut, mit einem Film und Musik. In Toronto setzen wir sehr hart auf und kommen auch etwas verspätet an, bis wir aus dem Flieger sind dauert das alles sehr lange. Wir müssen zwar das Terminal nicht wechseln, aber das neue Gate liegt sehr weit entfernt und uns bleiben nur noch 30 Minuten. Unsere Namen werden schon aufgerufen, Elke geht es nicht so gut und der Stress mit dem Umsteigen kommt ihr nicht gerade entgegen.

Wir steigen als eine der letzten in den Flieger ein und haben Sitze im hinteren Bereich. Dort ist es fast leer und wir haben die 3er Reihe für uns. Als keine weiteren Passagiere mehr kommen, geht es auch bald los. Die Stühle und das Entertainment System ist ein anderes als eben und sieht sehr gut aus. Nach dem die Anschnallzeichen erloschen sind, belege ich gleich eine der freien 4er Reihen und so haben wir Platz genügend. Bis allerdings der Service seinen Dienst aufnimmt, dauert es über eine Stunde, es gibt ein Abendessen und auch Wein zum Essen. Nach dem Film legen wir uns flach, was sehr schön ist, aber schlafen können wir eigentlich nicht.

In München hat es vor kurzem geregnet, aber es sieht ganz gut aus. Das Gepäck ist alles mitgekommen und unser privater Abholservice ist auch da. Wir fahren gemütlich zusammen heim und werden von Mama mit einer Gemüsesuppe und Würstchen in Empfang genommen.

Gefahren: 20 km

Fazit

Zunächst wieder mal etwas Statistik zum Mercedes Sprinter, 3,0l V6 Diesel.

Gefahren: 4893 km
Getankt: 528 l
Bezahlt: 531,60 $
Verbrauch: 12,37 l/100km
 
Andy´s Fazit:

Die zweite Reise nach Oregon und Washington, dieses Mal mit einem Womo und das ist bei dieser Reise das Wesentliche gewesen was für mich/uns nicht so toll war. Das fängt ja schon bei der Übernahme an, man braucht ein Taxi und Hotel wo einem der Womo Vermieter auch abholt, dann muss man bis zum nächsten Tag warten. Bei einem Mietwagen gibts sowas nicht, das Auto hat man meist eine Stunde nach verlassen des Flugahfens und dann ist man unabhängig.

Dann war das Womo nicht so wie wir es uns vorgestellt hatten, zu groß und innen doch kein Platz, weil die Einrichtung einfach nicht intelligent gebaut wurde. Optisch sieht es innen zwar gut aus, aber praktisch ist das alles nicht. Das einzeige Plus was bleibt, ist der Motor. Ein 3 Liter Diesel mit viel Power und geringem Verbrauch. Die Abgabe ist dann auch wieder nervig, bis alles kontrolliert ist und die Abrechnung erstellt wurde, dann ist der Vermieter noch weit vom Flughafen entfernt und und und.

Na ja so schnell werden wir uns wohl kein Womo mehr mieten und kehren leiber zu Mietwagen, Motel und Zelt zurück.

Oregon war dafür wieder sehr schön, inzwischen hat sich das ja auch rum gesprochen. Da werden wir wohl auch wieder hin fahren, es gibt doch noch ein paar Ziele die wir uns da ansehen wollen. Blöd war nur der Government Shutdown, obwohl wir ja wirklich noch Glück hatten und nur wenig betroffen waren.

bottom corner