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1. Tag - Freitag, 25.03.

München - San Francisco

Erstaunlicherweise sind wir heute Morgen gut mit der Zeit zurecht gekommen und als unser Driver pünktlich um 7.05 Uhr vorfährt sind wir auch schon startklar. Nach München brauchen wir gut eine Stunde und sind rechtzeitig am Flughafen.
Der Checkin am Automaten funktioniert nicht, unsere Buchung wird nicht gefunden. Glücklicherweise bekommen wir am Schalter dennoch unsere Bordkarten. Wir schlendern noch etwas durch die Shops, können aber nichts im Duty Free einkaufen, da wir in Zürich umsteigen und dort bestimmt noch durch eine Security Kontrolle müssen. Wir fliegen dieses Mal mit Swiss über Zürich nach San Francisco.

Das Boarding ist dann fast etwas lächerlich, wir müssen vom Gate aus in einen Bus einsteigen und sehen schon eine Swiss Maschine in etwa 50 m Entfernung stehen. Das ist aber bestimmt nicht unsere, denn wir hätten ja anstatt zum Bus auch direkt zum Flieger laufen können. Nur um uns zu verwirren fährt uns der Bus um ein paar Kurven und lädt uns dann direkt vor genau dieser Swiss Maschine ab. Na ja, wir brauchen den Umweg wenigstens nicht extra zu bezahlen. Es steht schon eine Limo da, die VIP's auslädt und auch später kommen noch 3 S-Klasssen mit HON-Passagieren, die zu uns ins Flugzeug steigen, uns ist aber kein bekanntes Gesicht aufgefallen.

Bayerische SeenplatteBayerische SeenplatteDer Flug entlang der Alpen ist sehr schön, die Sicht auf die Seen spektakulär und nach 40 Minuten landen wir schon in Kloten. Wir müssen das Terminal wechseln und erleben eine interessante Schweizer Präsentation während der Fahrt mit der U-Bahn. An den Wänden des U-Bahn-Tunnels wurden nämlich lauter Einzelbilder platziert und wenn die Geschwindigkeit stimmt, zeigt sich ein Film à la Daumenkino, nett gemacht. Dazu hört man Vogelgezwitscher, Alphorntöne oder Kuhglocken. Wie schon geahnt gibt es eine Kontrolle, läuft aber alles ganz schnell und relaxt ab. Dann gönnen wir uns noch einen Whiskey im Mini-Duty Free und warten aufs Boarding in der neuen Halle.

Peace, Love and AirbusWir haben Sitzplätze fast ganz hinten im ausgebuchten Airbus bekommen, was aber kein Problem ist. Bis das Entertainment System freigegeben wird, dauert es ganz schön lange, man kann sich aber vorher schon mal im Programm der Qual der Wahl stellen, welchen der vielen Filme, Serien, Hörbücher und hunderten von CDs man ansehen oder hören möchte. Dazu könnte man auch ein paar Spielchen spielen. Der Service an Bord der Swiss ist schon prima, man bekommt alle gewünschten Getränke und häufig was zu essen. Das Hauptgericht war geschmacklich kein Erlebnis, ich hätte statt dem vegetarischen Curry doch das Chicken nehmen sollen. Einmal rumpelt es ganz gewaltig und das ohne Vorwarnung, aber ansonsten war es ein ruhiger Flug. Leider zogen sich die 11,5 Stunden ganz schön in die Länge und die Sitze in der Economy sind so bequem wie bei jeder anderen Airline.

San Francisco begrüßt uns mit Wolken und Regen. Vorteil dieses Fluges ist, dass wir noch bei Tageslicht ankommen und nicht wie sonst am frühen Abend. Die Immigration geht schnell, obwohl wir am Ende der Schlange stehen. Die Koffer sind auch schon beide da und am Schalter bei Dollar ist auch nicht viel los. Wir bekommen einen Ford Escape mit 42.000 Meilen, es ist auch nur ein 2WD, und wir fahren auch gleich los und suchen uns erst mal einen Safeway um Getränke zu kaufen.
In San Mateo kehren wir dann noch in einer Mexican Cantina ein und bekommen eine sehr gute Mixed Platter, die wir uns teilen und genießen. Wir checken wenig später in unserem vorgebuchten Motel ein und bekommen ein sehr schönes Zimmer. Elke wirft noch einen Blick auf die Emails, Andy verkriecht sich sofort in die Falle und ist auch gleich weg. Soweit alles prima, wir sind wieder da!

Gefahren: 13 mi
Übernachtung: Best Western, San Mateo, 77,34 $

2. Tag - Samstag, 26.03.

San Mateo - San Francisco - Berkeley

Es hat die ganze Nacht geregnet. Andy ist zwar mehrmals aufgewacht, konnte dann aber doch noch bis um 6.00 Uhr schlafen. Nach einer Dusche und einem Kaffee ist er irgendwann zum Frühstück runter. Im Fernsehen sind die starken Regen- und Schneefälle ein Thema. Elke taucht schließlich auch noch auf und wir beenden das Frühstück zusammen, ordnen unsere Sachen fahren erst mal zum Autovermieter an den Flughafen zurück. Das linke Rücklicht hat einen Sprung und bei dem Regen wird das sicherlich nicht mehr lange gut gehen. Wir hatten das gestern nicht bemerkt, aber aufgrund der Vollkaskoversicherung ist das sicherlich auch kein Problem. Also rauf aufs Parkdeck, dem Typen unser Anliegen erklärt und wir bekommen ein Formular ausgehändigt, um den Schaden festzuhalten. Am Schalter bekommen wir einen neuen Vertrag und ein neues Auto. Andy zeigte auf einen roten Jeep Liberty und der wird "unser". Dann noch das Gepäck umgeräumt und Ruckzuck sind wir mit dem Jeep unterwegs.

Was Andy gleich auffällt ist der ungemütliche Sitz, der sich auch nicht großartig einstellen läßt, fast so schlimm wie im Patriot. Das Auto hat seltsamerweise keine verdunkelten Scheiben hinten, die kleinen Jeeps sind wohl alle nicht komfortabel. Da haben die beim großen Konzern aber nicht viel abgeschaut, war wohl nicht genug Zeit für die dafür, jetzt ist es zu spät. Der Liberty war wohl die Basic Ausgabe, ansonsten ist er jedoch voll ok und wie wir ein paar Meilen später feststellen, ist er mit einem Sirius Satellitenradio ausgestattet. Also die gute Musik wird uns damit nicht ausgehen.

Painted LadiesIn San Francisco haben wir uns erst mal etwas verfahren und sind direkt am Alamo Square gelandet, also warum nicht aussteigen und die Painted Ladies begutachten - sie sind mal nicht eingerüstet. Dann haben wir die Kirche St. Ignatius auf einem Hügel gesehen und da wir dort noch nicht waren, sind wir da hoch. Die Kirche gehört zum Campus der Uni und es lässt sich lange kein Parkplatz finden. Man kannte sogar rein und sie auch von innen besichtigen, ist jetzt aber nichts Spektakuläres. Danach wollten wir eigentlich an den Hafenparkplatz beim Safeway, sind dann aber irgendwie durchs Presidio und bei der Marina an der Lombard Street rausgekommen; prima - passt auch. Dort finden wir auch keinen Parkplatz, also fahren wir über die Golden Gate Bridege und sehen uns das Ganze von der anderen Seite an. Bei dem Wetter ist allerdings - ganz gleich von welcher Seite aus - eh nicht viel zu sehen.

Floating HomesDa wir zeitig dran sind, fahren wir nach Sausalito und dort einmal durch den Ort. Auch hier gibt es nichts was uns anhalten lässt und so fahren wir noch zu den Floating Homes und spazieren dort ein wenig herum.
Wir bekommen langsam Hunger und sind etwas müde und da kommt ein Starbucks gerade richtig. Wir holen uns Iced Coffee und Tee und essen unsere Sandwiches dazu. Anschließend geht es weiter auf den Mt. Tamalpais. Die letzten Regenfälle haben auch hier ihre Spuren hinterlassen. Oft ist ein Stück des Hanges abgerutscht und es liegen sehr viele Äste auf der Strasse. Muir BeachAuf halbem Weg wollten wir eigentlich parken und den Gipfel zu Fuß in Angriff nehmen, aber der Nebel pfeift richtig den Hang hinauf, so dass wir doch mit dem Auto weiterfahren. Oben angelangt ist auch keine freie Sicht und so geht es nach kurzer Pause wieder runter; man kann wohl nicht immer gutes Wetter erwarten. An den Muir Woods sind wieder alle Parkplätze belegt, deshalb war es auf dem Berg wohl auch so leer, also fällt diese Besichtigung auch aus und wir fahren zum Muir Beach. Am Strand machen wir noch einige Fotos bis es zu nieseln beginnt und wir wieder aufbrechen.
Schließlich geht es hinüber nach Berkeley und wir checken im La Quinta ein. Das Motel hat seine besten Tage schon erlebt und wurde dem Preis eigentlich nicht gerecht. Die Zimmer wurden vor kurzem frisch gestrichen und es riecht noch immer streng nach Farbe. Zum Essen geht es etwas später noch zur Hilltop Mall, dort haben wir im Walmart noch ein paar Kleingikeiten gekauft und in einem Mexican Restaurant gegessen.
Zurück im Motel, waren wir beide ziemlich groggy und dass die Fernbedienung nicht funktioniert hat, hat dann auch nicht nennenswert gestört.

Gefahren: 109 mi
Übernachtung: La Quinta, Berkeley, 63,20 $

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3. Tag - Sonntag, 27.03.

Berkeley - Monterey

Andy ist um 5.00 Uhr wach und steht auf in der Meinung es ist bereits 6.00 Uhr. Da die Sommerzeit in USA nicht heute, sondern bereits vor 2 Wochen begonnen hat, liegt er falsch.
Nun gut, es gibt noch etliche Motelreservierungen zu ändern und auch die ersten Bilder wollen gesichtet werden. Der Reisebericht wird auch begonnen, also lauter Arbeiten, die Zeit erfordern, die nun genutzt werden kann.

Steg in die BayUm 7:00 Uhr sind wir startklar zum Frühstück. Danach tippt Andy noch mal und dann geht es zunächst auf den langen Steg am Ende der University Ave. Der Steg geht direkt auf Alcatraz zu und war schon mal um etliches länger, als er jetzt noch begehbar ist. War das als Fluchtweg geplant?

Botanic Garden BerkeleyBotanic Garden BerkeleyWeiterer Programmpunkt ist der Botanische Garten der Uni, der liegt ganz weit oben am Berg hinter dem Campus. Die 9$ Eintritt plus Parkgebühren lohnen eigentlich nicht, wir haben schon schönere und interessantere Gärten gesehen. Natürlich haben wir ein paar schhöne Fotos geschossen, aber blühende Pflanzen gibt es zu dieser Jahreszeit zu wenige. Da es uns trotz windichter Jacken friert, bleiben wir nicht länger als nötig.
Da sich kein Starbucks in Berkeley finden lässt, fahren wir auf den Freeway bis Milpitas. An der Great Mall ist richtig was los. Einen Parkplatz zu finden ist schwierig und dann schlagen wir in der Mall auch noch den falschen Weg ein´, um zum Foodcourt zu kommen. Wir laufen eine ¾ Runde durch Massen einkaufswütiger Menschen, bis wir am Ziel ankommen. Dort fällt bei soviel Angebot die Auswahl schwer; wir entscheiden uns letztlich für asiatisches Huhn und das schmeckt sehr gut.

Parken direkt vor der Tür, so lieben wir es.Über die Berge geht es wieder an die Küste nach Monterey, einige Anekdoten aus Besolds Reisebericht, verkürzen die Strecke und wir sind bald da. Die Sonne scheint angenehm warm und wir beziehen unser Zimmer. Für eine halbe Stunde gönnen wir uns Augenpflege. Da das GPS sich nicht mehr einschalten lässt, hat Andy im Internet nach diesem Fehler gesucht und auch mögliche Problemlösungen gefunden. Um den Anleitungen zu folgen wir ein kleines Uhrmacherwerkzeug benötigt und so ziehen wir los und werden in einem Hardware Store fündig. Pacific BeachAuf dem Rückweg halten wir am Strand und gehen am Wasser spazieren . Für uns sind die Kinder, die im kalten Wasser spielen nicht erklärbar, denn wir frieren schon gut angezogen. Zurück in Monterey fahren wir an der Oceanfront bis ganz hinter zum Leuchtturm und halten immer wieder mal an, um die schöne Szenerie zu genießen. Die Felsen und die riesigen Wellen, die aufs Land zurollen und sich dort brechen, gefallen uns sehr gut. Auch einen Seeotter können wir beobachten. Leider hat Andy das Tele nicht dabei, das muss morgen nachgeholt werden.
Wild Water Abendessen gibt es lecker bei Carls Jr.. Im Supermarkt will Andy noch Bier besorgen und hat Glück, dass es dort Alaskan Amber gibt. Die anschließenden Reparaturversuche am GPS schlagen fehl, es läßt sich einfach nicht mehr einschalten, so ein Mist. Wir brauchen es in diesem Urlaub zwar nicht zwingend, aber doch ist es wichtiges und auch teures Gerät, das wir nicht so einfach aufgeben wollen. Zu Hause noch wurde überlegt, vielleicht ein neues Modell zu kaufen, wurde aber wieder verworfen, da das alte ja noch gut funktioniert, jetzt sieht die Sache anders aus.

Gefahren: 152 mi
Übernachtung: Super 8, Monterey, 48,73 $

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4. Tag - Montag, 28.03.

Monterey - Carmel - 17 Miles Drive - Monterey

Der Frühstücksraum hat nur einen Tisch, den wir mit einer Frau aus Toronto teilen. Wir unterhalten uns mit ihr und der indischen Managerin. Uns wird empfohlen, erst den 17 Mile Drive zu machen und dann ins Aquarium zu gehen, also folgen wir dem Rat und fahren erst mal nach Carmel by the sea. CarmelEin nettes kleines Örtchen in dem wohl ausschließlich reiche Leute wohnen. Der Strand dort ist schon eine Wucht. Sehr schön gelegen, schöner und sauberer Sand und Wellen. Viele Hundebesitzer sind am Strand unterwegs, ein paar unerschrockene Männer surfen schon. Wir laufen einmal hin und wieder zurück. Dann wollen wir eigentlich zum Point Lobos raus fahren und machen einen kurzen Stop an der Mission. Wir brauchen noch eine Tankstelle und finden zum Glück eine in Carmel Valley. Die Preise sind so hoch wie nie, unter 4$ ist die Gallone kaum zu haben. Wir holen uns noch einen Starbucks und entscheiden, statt Point Lobos gleich auf den 17 Mile Drive zu fahren.
Pebble BeachDas ist eine Privatstrasse, die zwischen Monterey und Carmel durch den Wald und an der Küste entlang führt. In diesem Gebiet haben viele reiche und wohl auch berühmte Leute ihre Häuser und es gibt einige sehr schöne Golfplätze. Am Pebble Beach halten wir und gehen dort eine kleine Runde am Strand, dann geht es an der Küste wieder Richtung Carmel. Es gibt viele Parkplätze mit Ausblick auf die wilde Küste. Auch sind Seelöwen und Seevögel zu beobachten. Das Schauspiel der Natur ist bezaubernd, vor allem im Windschatten an sonnigen Plätzen kann man es sehr gut aushalten.

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Da es schon nach 12 ist, meldet sich der (kleine) Hunger und wir fahren erneut zu Carls Jr. nach Monterey. Die Auswahl an Fast Food-Läden ist hier nicht groß. Anschließend steht das Aquarium auf dem Programm und da es im Zentrum an der Cannery Row und beim Aquarium selbst nur sehr teure Parkplätze (15$) gibt, parken wir kostenlos an der Lighthouse Ave. Zu Fuß sind wir in 10 Minuten wieder am Aquarium und erleichtern uns um 60$. Das hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Die Basins und kleinen Aquarien sind sehr schön hergerichtet und es ist auch überall was zu sehen. Besonders interessant ist die Riesenkrake, die Jelly Fish Ausstellung und die Seepferdchen. Ganz toll ist auch der Bereich, wo man ins Wasser fassen darf und Feldermausrochen streicheln, sowie Seesterne, Seeigel und Seegurken berühren kann. Man wird von den Mitarbeitern ermutigt, die Meeresbewohner zu berühren, bekommt viel erklärt und das macht den großen Unterschied zu manch anderen Aquarien.

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Hinterher gehen wir ein kurzes Stück durch die Cannery Row, haben auf die Läden mit den zigtausend Souvenirs keine große Lust und fahren zurück zum Motel. Nach etwas Pause geht es nochmal raus zur Pacific Grove, um den Wellen beim Sonnenuntergang zuzusehen. Ein beindruckendes Schauspiel, wie die Wellen auf die Küste einbrechen. Andy fotografiert fleißig, der Wind bläst heftig und kühl und Elke sieht sich das Schauspiel bei klasse Musik und Parkplatz in der ersten Reihe gemütlich vom Auto aus an.

Monterey CoastMonterey CoastMonterey CoastMonterey Coast

Zum Essen fahren wir zu Chilis nach Seaside und genießen ein Half Rack Baby Ribs und ein Monterey Chicken.
Den Absacker gibts dann auf dem Zimmer mit ein paar Schokokeksen.

Gefahren: 55 mi
Übernachtung: Super 8, Monterey, 48,73 $

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5. Tag - Dienstag, 29.03.

Monterey - Morro Bay - Pismo Beach

"Seventytwo degrees, zero chance of rain, in [Californei-ey]," frei nach Bubble. Das Wetter sieht endlich so gut aus, wie es in Kalifornien sein sollte und die Chancen heute 72° zu bekommen stehen gut. California here we come.
In Carmel Valley holen wir uns noch einen Starbucks, dann gehts auf der County Road G16 nach Greenfield. Die Strasse ist schmal und windet sich über die Berge. Die Umgebung ist vollkommen grün, hin und wieder geht es durch mit Moos bewachsene Wäldchen und auf den höchsten Gipfeln ist Schnee zu sehen. Die Gegend ist absolut dünn besiedelt, ab und zu kommt mal eine einsame Farm.
Ab Greenfield geht es auf die 101, dem historischen Camino Real, und vorbei an riesigen Gemüsefeldern, bis wir kurz nach Mittag bei Pismo Beach wieder auf den Pazifik stoßen. Die Restaurants, die wir uns eingebildet hatten, gibt es hier alle nicht und nach etwas hin- und herkurven, holt sich Elke einen Salat bei Big M und Andy einen Sub. Wir treffen dort auf ein älteres Paar, das uns nach etwas Lauschen unseres Gesprächs erzählt, dass Sie deutsche Vorfahren haben und bis vor kurzem in Nürnbergelebt haben.
Morro RockEigentlich war eine Kayaktour in Pismo Beach geplant, Elke kann das jedoch nicht so überzeugen - der Preis dafür ist viel zu hoch - und schlägt nach kurzem Stöbern im Reiseführer Morro Bay vor. Also dorthin gedüst. Allerdings ist das Wetter in Morro Bay um satte 10° kälter und es weht ein strenger Wind. Wir laufen die Strandpromenade mit etlichen Shops entlang und fahren raus zum Morro Rock. Auf den Felsen zu klettern ist zu gefährlich und außerdem verboten, wir sehen noch einigen Kite-Sufern zu und es geht nach San Lois Obispo und die Mission. Die Parkuhr ist noch gut gefüttert und so schlendern wir noch ein wenig durch die Historic Downtown.

PackardZurück in Pismo Beach beziehen wir ein Zimmer im Casa Grande. Eine wirklich sehr schöne Anlage im mexikanischen Stil. Da Andy immer noch eine Sonnenbrille braucht, fahren wir zu Ross, der gleich um die Ecke liegt. Dort wäre er zur Not fündig geworden, aber wir wollen noch in den Sunglas Hut des nahgelegenen kleinen Outlets. Dort finden wir dann beide sehr schöne Sonnenbrillen, sogar zum Sonderpreis. Den Sonnenuntergang lassen wir am Strand von Pismo Beach auf uns wirken und freuen uns über die mittlerweile sehr angenehmen Temperaturen. Zum Abschluss des Tages gehen wir noch in einer Mexican Cantina essen.

Pismo Beach Pismo Beach Pismo Beach Pismo Beach

Gefahren: 235 mi
Übernachtung: Best Western, Arroyo Grande, 68,31 $

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6. Tag - Mittwoch 30.03

Pismo Beach - Santa Barbara - Beverly Hills - Long Beach

Mission Santa BarbaraWir machen uns nach dem Frühstück gleich wieder auf den Weg. Santa Barbara heißt das nächste Ziel und dort die Mission. Es sind gerade einige Schulklassen eingetroffen, was aber gar nicht stört. Wir werden sogar mal angesprochen und bekommen zusammen mit einer Klasse eine Geschichte vom Hl. Franziskus erzählt. Die Anlage ist sehr schön und interessant. Eigentlich wollen wir auch hier zu Mittag essen, finden aber nichts was uns passt.
MalibuIn Ventura werden wir dann fündig und machen bei Wendys kurz Pause. Den weiteren Weg auf dem PCH (Pacific Coast Highway) zu finden ist etwas schwierig, in Oxnard sind wir dann wieder richtig. Vor Malibu haben wir Delphine und Pelikane vom Auto aus gesehen. Wir halten auf dem breiten Seitenstreifen und nehmen uns Zeit für die Beobachtung. Auch einen Rettungsschwimmer (Bay Watcher, denn das hat er eigentlich nur gemacht) im Auto haben wir fotografiert und sind dann weiter.

Rodeo DriveDer Verkehr gen LA wird immer dichter und als wir dann auf der I-10 sind, kommt dieser total ins Stocken. Bis Beverly Hills stehen wir immer wieder im Stau. Da Elke zwischenzeitlich mal das Steuer übernommen hat, ist Andy Navigator und findet auf Anhieb die ehemaligen Anwesen von Elvis Presley und Michael Jackson. Auch ein öffentliches WC finden wir zum richtigen Zeitpunkt. Wir schlendern noch ein wenig durch den absolut properen dazugehörigen Park. Nächstes Ziel ist der Rodeo Drive, wir finden einen kostenlosen Parkplatz und sehen uns die exklusiven Geschäfte von außen an.
Auf dem I-405 fahren wir dann ganz in den Süden nach Long Beach. Zum Glück gibt es eine Carpool Lane, denn ohne die hätten wir bestimmt eine Stunde länger gebraucht. So können wir gemütlich am Stau vorbei fahren.
Nachdem wir im Motel eingecheckt haben, ziehen wir gleich wieder los und an der Oceanfront nach Downtown Long Beach erleben wir noch einen spektakulären Sonnenuntergang. Das Restaurant, das wir uns einbilden, finden wir nicht und landen statt dessen in einem Hometown Buffet. Das war keine gute Wahl, das Essen war nicht gut und hinterher haben wir noch eine saftigen Strafzettel fürs Parken erhalten. Aber wer kommt schon auf die Idee, nach 20:00 Uhr noch eine Parkuhr füttern zu müssen?

Long Beach Long Beach Long Beach

Gefahren: 243 mi
Übernachtung: Super 8, Long Beach, 73,58 $

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7. Tag - Donnerstag, 31.03.

Long Beach - San Diego

... BeachDas Super 8 hat ein prima Frühstücksbuffet und eine schöne Anlage, leider haben wir diese nicht benutzt. Es geht weiter nach Süden, durch Huntington Beach, Newport Beach und Laguna Beach, dann auf die I-5 und wir kommen schließlich nach San Diego. Zunächst fahren wir in ein Shopping Center, eigentlich nur um dort dem Panda Express einen Besuch abzustatten, bei Eddie Bauer kommen wir aber nicht ohne Einkauf raus. Der Foodcourt des Shopping Centers hat eine schöne Terrasse, wo wir nach dem Essen noch einen Espresso in bequemen Lounge-Sesseln in der Sonne genießen. Es hat mittlerweile 32° und es ist uns ganz schön warm.
San Diego Midway PierDurch Downtown geht es zum Navy Pier, wir bekommen sogar einen relativ günstigen nahe gelegenen Parkplatz und besichtigen den Flugtzeugträger USS Midway. Der Träger wurde 1945 in Dienst gestellt und hatte seinen letzten Einsatz im Golfkrieg 1992. Es ist wirklich sehr interessant, das Leben an Bord nachempfinden zu können und besonders interessant ist natürlich das Flugdeck mit den vielen Flugzeugen und Helikoptern. Zur Besichtigung bekommt man einen Audio Guide, dem man zu jeder Station Informationen entlocken kann.
Da die Parkzeit in Bälde abläuft und wir nicht einen weiteren Strafzettel riskieren wollen, geht Elke von Bord und wirft noch ein paar Münzen nach, während Andy die Führung durch die Flug- und Schiff Kommandozentrale mitmacht. Auf dem Schiff sind auch überall Veteranen, die Fragen beantworten oder ein spezielles Thema vorführen. Alles in allem lohnt sich die Besichtigung und ist sehr interessant.

USS Midway USS Midway USS Midway USS Midway

Unser Motel liegt in einem Vorort und genau da fahren wir jetzt hin. Die Travellodge entpuppt sich als richtiger Volltreffer, sehr schönes und großes Zimmer, alles ganz neu und ruhig gelegen. Heute wollen wir es nochmal mit einem Sizzler Restaurant versuchen und werden fündig. Dort bekommen wir für wenig Geld ein schönes Buffet geboten. Hinterher betreten wir den ersten Walmart auf dieser Reise und das nach einer Woche erst, sowas hat es auch noch nie gegeben. Wir kaufen Getränke und ein paar wenige Lebensmittel. Dann gibt es noch einen kurzen Besuch im Ross um die Ecke und es geht zurück zum Motel. Wir sind beide erledigt und der morgige Tag im Zoo kostet auch Körner.

Gefahren: 139 mi
Übernachtung: Travellodge, San Diego, 51,96 $

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8. Tag - Freitag, 1.04.

San Diego

San Diego ZooHeute sind wir schon eine Woche in Kalifornien. Wir stehen pünktlich auf und frühstücken, auch hier wird einiges mehr geboten, als in anderen Motels. Wir sind sehr positiv überrascht über das Motel und das noch zu diesem günstigen Preis.
Um 9:00 Uhr stehen wir auf dem Parkplatz des Zoos und freuen uns über das schöne Wetter und die bevorstehenden Tiersichtungen.
Zunächst müssen wir aber warten, da sich nach dem Eingang ein Menschenmenge gebildet hat und wir erst mal fragen müssen was da los ist. Gerade läuft die offizielle Einweihung der neuen Plaza, als die Ansprache beendet ist, dürfen wir los ziehen. Der Skytrain macht erst um 10 h auf, also ziehen wir zu Fuß zum Monkey- und  Hippo Trail los. Ein Hippo ist jedoch nicht zu sehen und wir drehen dann nochmal um und sehen, dass es bereits die erste Runde im Becken dreht. Man kann es von oben und unter Wasser durch die Glasscheibe sehen, die Anlagen sind sehr schön gestaltet, ebenso die Wege, die durch den Zoo führen.
Vom afrikanischen Kontinent geht es weiter zu den Eisbären. Die 3 Bären werden gerade auf die Anlage gelassen und beginnen das Gebiet zu erkunden. Wir werden Zeuge von fantastischen Eindrücken. Es gibt auch noch arktische Füchse und Wölfe zu sehen, die für uns ein Geheule anstimmen. Wir gehen an den Elefanten vorbei und machen Mittagspause. Unsere mitgebrachten Sandwiches schmecken fabelhaft, dazu schneidet Elke noch eine Tomate auf, sehr gut. Jetzt könnten wir wie die zahlreichen Koalas einen Mittagsschlaf vertragen. Süß, wie sie da so in den Bäumen hängen. Die Tiere sind aus mehreren Zoos entliehen; von weitem können wir eine Koala-Mama mit Baby sehen. Wir gehen noch ins Kiwi Haus und können diesen vom Aussterben bedrohten Vogel zum ersten Mal in Natura sehen. Andy fällt die neue Brille zum zweiten Mal runter und bekommt satte Kratzer ab, das trübt doch ein wenig seine Stimmung.

San Diego Zoo San Diego Zoo San Diego Zoo San Diego Zoo

San Diego Zoo San Diego Zoo San Diego Zoo San Diego Zoo

Vorbei an den Rhinos und Giraffen, dürfen natürlich die kleinen Stars, die Erdhörnchen nicht fehlen, die eine Show abziehen. Ein Pfleger säubert gerade das Gehege und die kleinen Hörnchen klettern während dessen immer wieder in den Eimer und er muss sie wider herausholen. Schließlich geht es noch zu den Reptilien an und um kurz nach 2 Uhr reicht es uns. Wir fahren nur ein paar Meter und stellen das Auto beim Rosengarten wieder ab, um uns kurz in die Wiese zu legen. Dort ist es uns wegen zu viel Verkehr zu laut und wir halten es nicht lange aus und fahren doch zum Motel zurück. San Diego Gaslamp QuarterNach einer Stunde Ruhe ziehen wir nochmal los und fahren nach Downtown ins Gaslamp Quarter. Die Gegend ist bei Obdachlosen sehr beliebt und das passt so gar nicht zum sonstigen Strassenbild. Wir gehen durch die Strassen, die mit Restaurants und Bars gespickt sind, finden aber nicht so recht Gefallen daran und uns zieht es schließlich noch in die Oldtown und da gefällt es uns schon viel besser. Eine ebenso große Auswahl an Restaurants und Läden gibt es hier. Wir entscheiden uns für die Coyote Cantina und werden nicht enttäuscht. Das Essen ist super und wir fühlen uns wohl. Hinterher schlendern wir noch durch die belebte Hauptstraße und fahren dann zum Motel zurück.

Gefahren: 53 mi
Übernachtung: Travellodge, San Diego, 51,96 $

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9. Tag - Samstag, 2.04

San Diego - Anza Borrego Desert - Escondido

Ein Blick aus dem Fenster und wir sehen Ungewöhnliches – Wolken! Keine Sonne heute! Aber wie heißt es so schön "it never rains in southern california", ja also regnen wird es nicht, schön ist das aber auch nicht. Wir haben uns schon gestern entschieden, nicht den Wild Animal Park zu besuchen, sondern statt dessen in die Anza Borrego Desert zu fahren. Wir lassen uns Zeit und gehen nach dem Frühstück noch in den Vons nebenan und kaufen uns eine Brotzeit. Es gibt auch einen neuen Frappuccino von Starbucks, den probiere ich doch gleich mal. Auf der I-8 kommen immer wieder Werbetafeln von einem Outlet und Casino, das muss dann ja wohl in einem Reservat sein und so ist es auch. Wir setzen den Blinker und sind pünktlich zur Ladenöffnung im Outlet. Ausblick in die Anza Borrego DesertBei Eddie Bauer - wie sollte es auch anders sein - werden wir fündig und auch sonst kommen ein paar 10$ Schnäppchen in die Tüte. Das Outlet ist übrigens super schön im Adobe- und Pueblo Stil angelegt, besonders der große Platz mit Springbrunnen unter einem riesigen Tipi ist toll.
Wir fahren weiter und erreichen nach Mittag einen Vista Point, von dem man den Salton Sea sehen kann und essen dort unsere Brotzeit. Von dort geht es bergab in die Wüste und die Fauna wechselt von Wald und Wiesen langsam in Wüste über.
Das Park HQ erreichen wir gegen 3 h und es hat mittlerweile 30 °C. Wie viele andere Leute auch wollen wir uns informieren, was wir hier machen können. Am Desk wollen wir den Eintritt bezahlen, aber es ist alles kostenlos, vielleicht sind auch deshalb so viele hier. Nun gut, für die Wanderung zur Palm Oasis ist es schon zu spät, aber die Fahrt zum Fonts Point können wir noch machen. Fonts PointAlso los und ab in den sandigen Wash, das richtige Auto haben wir ja dazu und es würde auch ohne 4WD gut gehen, aber ich schalte den dann doch ein, da es immer wieder tiefsandige Stellen gibt und wenn ausgerechnet da Gegenverkehr ist und wir bremsen müssen, dann will ich es nicht drauf ankommen lassen. Der Fonts Point bietet einen sehr schönen Ausblick auf die Badlands darunter und den Salton Sea in der Ferne. Es kommt noch eine Gruppe mit Buggys und wir sehen uns die umgebauten VW-Käfer an, dann fahren wir langsam wieder in die Berge hoch nach Escondido, wo wir ein Motel vorgebucht haben. Ausblick in die Anza Borrego DesertAuf dem Weg dorthin kommt im Radio immer wieder ein Jingle und Andy versteht Sirius XM The Blimp, was zur allgemeinen Belustigung beiträgt, da das ja keinen Sinn ergibt. Richtig heißt das "The Blend", man versteht es jedoch kaum. Na ja, wer den Schaden hat.... Wir wissen an einer Kreuzung nicht so recht weiter und wenden zweimal das Auto bis die Richtung stimmt.
In Escondido finden wir auch nicht gleich zum Motel und legen noch einen Tankstopp ein, da es auch hier "nur" 3.99$ kostet. Die Kreditkarte wurde hier übrigens noch nirgends an der Zapfsäule angenommen und ich musste sie immer am Desk abgeben, um tanken zu können. Das Howard Johnson ist nicht mehr "in good shape", aber es soll ja nur für eine Nacht unser Heim sein. Wir essen beim Panda und wollen hinterher noch zu einem Vons einkaufen, leider wurde das eine Irrfahrt in alle Himmelsrichtungen bis der Supermarkt gefunden ist und dann sind die kleinen Packungen Moose Track-Eis aus, so ein Mist aber auch. Dafür nehmen wir eine große Flasche Bier und Chips mit aufs Zimmer.

Gefahren: 198 mi
Übernachtung: Howard Johnson, Escondido, 60,39 $

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10. Tag - Sonntag, 3.04

Escondido - Anza Borrego Desert - Palm Springs - Indio

Wir wollten um 6 Uhr aufstehen, um rechtzeitig wieder im Anza Borrego Park zu sein, nun gut das haben wir gemacht. Auch das Frühstück ging noch gut über die Bühne, aber dann. Das hätten wir uns gerne ersparrt. Andy setzte sich ins Auto, um das schon mal aus dem hinteren Parkplatz zu fahren und musste rückwärts raus. Was er jedoch nicht mehr bedachte, dass der Parkplatz so in der Ecke lag und er am Abend vorher in einem Bogen einfahren musste. Eigentlich hätte man(n) im selben Borgen wieder ausparken und nicht einfach gerade zurück setzen müssen. Was passiert also, es kracht und das sehr laut. Beim Rückwärtsfahren war der Pickup nicht über die rechte Schulter zu sehen und schon gar nicht, dass er so weit heraus stand, weil die Ladefläche so lang war. Beim Aufprall hat es den Pickup um 2 Feet seitlich versetzt, glücklicherweise nicht schon gegen das nächste Auto. Was war passiert? Nun unsere linke hintere Stoßstange hatte ein paar Kratzer und das Plastik war wohl gebrochen, sah aber nicht schlimm aus, das Licht hatte gar nichts abbekommen und im Gesamten war der Schaden gar nicht mal so groß. Das "Opfer" hatte noch weniger abbekommen, das hintere rechte Eck war nur angekratzt, auch keine Dulle und diese Schramme wäre wohl gar nicht aufgefallen. Es hatten ein paar Leute den Aufprall gehört und einfach wegfahren war keinesfalls akzeptabel. Also an die Rezeption und Bescheid sagen, die Dame wusste auch gleich wem das Auto gehört, ich habe die Vermutung, dass etliche Personen hier ihren festen Wohnsitz haben. Nach ein paar Minuten kam eine Frau, die sichtlich wegen Alkoholgenusses am Vorabend nicht ganz auf der Höhe war, und sah sich den Schaden an. Wir wussten nicht recht, was zu tun ist, Polizei wollte die Dame nicht, wir eigentlich auch nicht, also haben wir das Schadensformular unserer Autovermietung ausgefüllt und Andy hat noch versucht den Vermieter zu erreichen um den Schaden zu melden, aber da ist Sonntags keiner zu erreichen. Also haben wir den Bericht fertig geschrieben, kopieren lassen, uns nochmal entschuldigt und sind dann gefahren.

Palm CanyonEs war ein kalter bewölkter Morgen und die Fahrt zurück in den Anza Borrego Park ging flott vonstatten, allerdings etwas getrübt durch den gerammten Pickup.
Um 9:20 Uhr standen wir dann am Trailhead zum Palm Canyon Trail. Das Wetter war windig, aber sonnig und angenehm warm. Es waren noch nicht viele Leute unterwegs und so waren wir in nicht mal einer Stunde oben an der Palm Grove. Wir haben uns auf einen Felsen gesetzt und unsere Füße im kalten Wasser gekühlt.

Palm Canyon Palm Canyon Palm Canyon Palm Canyon

Die Quelle fließt das ganze Jahr und deshalb werden hier auch immer wieder Bighorn Sheeps gesehen, uns blieben sie jedoch verborgen. Zurück am Auto sind wir zum Christmas Circle in die Ortsmitte gefahren und haben dort im Schatten des Parks, der mitten im Kreisverkehr liegt, unser Mittagessen eingenommen. Hinterher ging es die S22 raus und in einen Wash, der zum 17 Palm Grove und zur 5 Palm Grove führte. Der Weg ist zwar sandig und teils auch steinig, aber einfach zu fahren und 4WD braucht es nicht. 17 Palm GroveWeiter ging es durch den Wash zum Pumpkin Patch, das sind etliche runde Steinkugeln die auf einem Feld liegen. Das Problem ist, dass dieses Gebiet außerhalb des Parks liegt und hier mit OHV gefahren werden darf. Deshalb wurde der Pumpkin Patch eingezäunt, na ja das macht sich auf den Fotos nicht so gut und auch die Tageszeit ist für Fotos ungünstig, aber wir sind nun mal jetzt hier. Auf dem Rückweg ist uns ein Paar zu Fuß entgegen gekommen. Beim 17 Palm Grove haben wir ein Auto stehen sehen, was vermutlich den beiden gehört und sie haben sich wohl nicht weiter fahren trauen. Bis zum Pumpkin Patch sind es sicherlich 4 Meilen und das in der Hitze, wir haben mittlerweile 86° F und dann noch in dem sandigen Wash. Wir hatten Mitleid mit den beiden, denn der Weg lohnt das Ziel nicht wirklich.

Pumpkin PatchWir haben uns dann etwas verfahren, da wir laut Karte dachten, ein anderer Wash, den wir über einen steinigen Hügel erreicht haben, führt auch zum Highway. Eigentlich würde er das auch tun, aber zwischen den Fahrbahnen liegt ein senkrechter Höhenunterschied von gut 10 m. Also umdrehen und Andy hat sich hier noch im tiefen Sand etwas eingegraben. Mit 4WD Low und sanftem Gasgeben konnte er das Problem lösen.
Have a seat!Nachdem wir am frühen Nachmittag schon am Salton Sea waren, wollten wir auch mal dort ans Ufer. Nun das hätte man sich auch sparen können, es sieht trostlos dort aus und stinkt gewaltig. Es liegen überall tote Fische herum und die Häuser in Ufernähe sind zum Teil nur noch Brandruinen. Also weiter und nach einem kurzen Gang über die Plaza in Palm Springs sind wir nach Indio in unser vorgebuchtes Motel gefahren. Die Gegend hier ist teuer und das Super 8 trotzdem schon sehr alt und nicht mehr schön.
Abendessen gab es im Outback Steakhouse in Palm Desert, das ist zwar wieder etliche Meilen Richtung Palm Springs, aber es ging trotzdem sehr flott vorbei an den berühmten und noblen Golfresorts in Indian Wells.

Gefahren: 231 mi
Übernachtung: Super 8, Indio, 67,01 $

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11. Tag - Montag, 4.04

Indio - California Poppy Reserve - Bakersfield

Die Nacht war ungemütlich, zu warm, das Bett nicht gut, kurzum schlecht grschlafen. Andy versucht nach dem Frühstück telefonisch mit Dollar Verbindung aufzunehmen um den Schaden am Auto zu melden, es geht aber keiner ran. Also fotogarfiert er den Bericht und sendet ihn per Email an Dollar. Wir beratschlagen noch, welche Route wir nehmen und fahren los. Es soll über Yucca Valley gehen, das vor dem Joshua Tree NP liegt, der soll aber dieses Mal nicht unser Ziel sein (leider). Nun erkennen wir, dass eine neue Strasse gebaut wurde und wir auf der alten gelandet sind. Das erklärt, das Verfahren beim letzten Mal, als wir bei Nacht hier runter gekommen sind und an Palm Springs vorbei gefahren sind. Eigentlich wäre es viel besser gewesen, hier oben zu übernachten, da die Motels schöner und auch günstiger sind, na ja nächstes Mal wissen wir's. Die Landschaft hier oben ist klasse und beeindruckt uns immer wieder, die Felsen, die vielen Yoshua's, einfach alles. An der Bergflanke, die wir passieren, sieht es eigentlich genauso aus wie im Park und hier stehen schöne Häuser, was für ein Traum.

Wo ist das Haus?Wir müssen weiter und dürfen erstmals in diesem Urlaub auf einsamen schnurgeraden Wüstenstrassen fahren. In Palmdale machen wir bei Panda mittag und sind kurze Zeit später in Lancaster. In der Nähe der California Poppy Reserve, tauchen sie dann schon auf, Poppys. Erst vereinzelt, dann in Clustern und dann über und über. Wir biegen auf eine Gravelroad ab und fahren einen Hügel hinauf. Dort finden wir sehr schöne und große Exemplare, allerdings geht auch ein starker Wind und da sind Blumen nicht gut zu fotografieren. Es gelingen doch einige Fotos und wir sind froh, dass die Sonne scheint und die Blüten offen sind.

California Poppys California Poppys California Poppys California Poppys

 

 

California PoppysWir fahren noch die 180th Street nach Norden und auch dort gibt es große Felder mit Poppys, die Blüten sind auch kleiner, aber in Massen vorhanden. Wir suchen den Weg zum Highway 138 und fahren über die Interstate 5 nach Norden gefahren.

Grüne Hügel bei ArvinDer Freeway führt über einen Pass und der Blick danach ist unbeschreiblich schön. Eine grüne Ebene und ein Highway bis zum Horizont, das heißt fahren, fahren, fahren. Tempomat rein, auf 70 mph gestellt und dahingleiten, ein Traum. Bei Arvin biegen wir nochmal ab und fahren durch den Ort auf die Ostseite, aber die grünen Hänge sind nur grün, das rot, das von der Ferne zu sehen war, ist abgestorbenes Gras. Wir sind noch durch die Weinfelder gefahren und mussten durch einen Creek furten, aber ist die Poppy-Blüte schon vorbei. Unser Motel liegt heute in Bakersfield und das LaQuinta enttäuscht uns nicht, alles wie erwartet und da der Pool so einladend vor unserem Zimmer liegt, sind wir noch für eine Runde hinein gehüpft. Zum Essen wollten wir eigentlich zum Olive Garden, den gab es aber irgendwie nicht und so sind wir beim Red Lobster gelandet. Elke hat sich mit Fish and Chips zufrieden gegeben, Andy hingegen hat sich Maine Lobster und Shrimps Skews bestellt. Na ja wenn man schon mal Lobster haben kann, dann soll der auch probiert werden.

Gefahren: 321 mi
Übernachtung: La Quinta, Bakersfield, 53,10 $

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12. Tag - Dienstag, 5.04

Bakersfield - Las Vegas

Aufstehen um 7, Frühstück und Abfahrt.
MojaveEs geht durch "picturesque" grüne Hügel immer höher hinauf in die Mojave Wüste. In Temachapi stehen 5.000 Windräder zur Stromerzeugung. Dann kommt die Wüste, in Mojave gibt es einen Flugplatz auf dem viele Airlines ihre Flugzeuge einmotten lassen, bis sie wieder gebraucht werden. Das geht hier, weil die Luft trocken ist. Auf der Fahrt an der Edwards AFB vorbei können wir lange einem Jetpiloten bei seinen Übungen zusehen, er überquert den Highway immer wieder, geht runter greift an und zieht die Maschine senkrecht wieder nach oben, sehr interessant die Manöver.

I see youIn Barstow tanken wir nochmal, leider nicht unter 4$ die Gallone, dann geht es auf die Interstate 15 nach Norden. Ich fahre schon um die 78 Meilen, obwohl nur 70 erlaubt sind und werde ständig von Autos und auch einem Bus überholt. Wir sehen auf der ganzen Strecke keine Highway Patrol, das ist ungewöhnlich. Die hohen Berge ringsum sind alle noch mit Schnee bedeckt, ein bizarrer Anblick aus der Wüste heraus, auch hier gibt es noch etliche Wildflowers allerdings keine Poppys mehr. Wir sind um 20 nach 12 in LV und wollen zum Town Square, den wir aber nicht auf Anhieb finden, die Erinnerungen sind doch nicht mehr so gut, wie wir meinen. I-15Nach einem Lunch bei Quiznos und Panda, fahren wir zum richtigen Ort und parken. Im Apple Store ist viel los und die neuen Ipad 2 sind ausverkauft. Wir sollen morgen wieder kommen, am besten gleich um 9 zur Öffnung. Nun gut nebenan ist gleich der Frys und da laufen wir kurz rüber und auch dort ist das Ipad 2 "sold out". Also weiter nach Henderson, wir wollen zu REI. Elke braucht ein paar neue Wanderstiefel und Andy ein neues GPS. Beides erhalten wir, dazu noch eine Karte von den Tetons und 2 Camping Towels. Das macht 600$, wobei wir noch einen 20% Coupon haben, der bei den Schuhen reduziert. Das wird nächstes Jahr eine schöne Dividende geben und sicherlich brauchen wir auch nächstes Jahr irgendein Teil. In solchen Läden findet sich immer was. Ein paar Ausfahrten auf der 215 weiter geht es wieder zu Ross; unsere Reisetasche hat bei der letzten Verladung einen Bruch erlitten. Wir werden fündig und da die Tasche nicht ausgezeichnet ist, bekommen wir sie günstiger als vergleichbare Artikel. Die Kassiererin sieht in einem Artikelverzeichnis nach und berechnet gerade mal 15 statt wie angenommen 35$ - ein guter Deal. Dann werden wir zum Walmart Customer und kaufen noch ein paar Lebensmittel und Getränke. Ipads sind natürlich sold out, das ist wohl in der ganzen Stadt so. Da es mittlerweile halb 5 ist, fahren wir zum Rio und wollen einchecken. Las VegasDie Schlange ist ganz schön lang und als ich da so stehe, schaue ich mir die Buchung nochmal an und stelle erschreckt fest, dass die für morgen ist. Als ich dann dran komme, kann der Rezeptionist damit nichts machen, außer mir für heute ein Zimmer für 55$ plus Tax anbieten. Ich muss die Reservierung online oder per Telefon ändern lassen. Also hänge ich bestimmt mehr als 10 Minuten in der Warteschleife, bis ich die Buchung auf heute ändern kann, das kostet 12$. Nachdem ich dann nochmal in die Schlange muss, erhalte ich nach gut einer Stunde die Schlüssel. Elke musste solange in der Lobby mit dem Gepäck ausharren und sieht aus wie bestellt und nicht abgeholt. Endlich beziehen wir unsere Suite, machen uns kurz frisch und fahren zu Ellis Island zum Essen. Hier müssen wir 45 Minuten auf einen Tisch warten und vertreiben uns die Zeit an einem Slot. Wir gewinnen etwas und verlieren auch wieder alles. Der Kollege nebenan ist ständig am gewinnen, spielt aber auch mit viel höheren Einsätzen. Endlich bekommen wir den Tisch und bestellen das Steak Special, das wie immer hervorragend schmeckt. Die Preise sind nicht mehr die alten, jetzt kostet das Steak Special 7.99 und das Bier 2$. Da Elke totmüde ist, fahren wir zum Hotel zurück und für heute ist gut.

Gefahren: 310 mi
Übernachtung: Rio, Las Vegas, 51,70 $

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13. Tag - Mittwoch, 6.04

Las Vegas - Gold Strike Canyon - Las Vegas

Wir stehen um 7 auf und starten gleich zu unserem Lieblings-Starbucks zum Frühstücken. Bei Vanilla Latte, Tee und Müsli sehen wir uns unsere Emails an und schicken ein Lebenszeichen an die Familie. Nächster Stop "Town Square", zum Apple Store. Was wir dort vorfienden, ist unglaublich. Eine ellenlange Schlange vor dem Laden, wir sind 20 Minuten vor Ladenöffnung da. Ich warte im Auto bis um 9 und gehe dann mal vor. Es darf immer nur einer nach dem anderen in den Laden und ich frage die Doorkeeperin nach dem iPad 2, aber sie meint dass ich wohl keines mehr bekommen werde. Jetzt ist das iPad 2 schon 4 Wochen auf dem Markt und es geht weg wie "warme Semmeln", unglaublich.

Goldstrike CanyonDas Wetter heute ist für Vegas' Verhältnisse schlecht, total bewölkt und windig. Wir fahren trotzdem zum Goldstrike Canyon, der befindet sich beim Hoover Dam und führt runter bis zum Colorado River. Die Beschreibung von Angelika stimmt nicht mehr ganz, seit es den neuen Highway zur Umfahrung des Dammes gibt. Man muss die Ausfahrt zum Damm runter und unten gleich rechts in die Dirtroad abbiegen. Links würde es dann unter dem Highway zum Damm gehen. Ein Schild weist darauf hin, dass wir richtig sind. Die Dirtroad endet nach max. 500 m dann steht man schon am Trailhead. Wir packen und schultern den Rucksack und ziehen los durch den kiesigen und sandigen Wash. Nach ca. 20 Minuten kommt der erste chockstone, in den Stufen gehauen sind, die weiteren chokstones sind alle mit Seilen versehen. Es ist stellenweise nicht so einfach da hinunter zu kommen und Vorsicht geboten, da der Fels zum Teil glatt und rutschig ist, ganz besonders wenn die Schuhe auch noch nass sind. Goldstrike CanyonNach einiger Zeit tritt zum ersten mal Wasser aus dem Fels aus und das ist warm, die grünen Algen zeugen davon. Man bekommt auch immer wieder einen leichten Hauch von heißem Dampf ins Gesicht. Dann sehen wir die ersten Pools, die aber leider trocken sind. Wir sind etwas enttäuscht,  laufen aber weiter. Was enorm stört ist der viele Müll, der überall im Canyon verstreut rumliegt, Flaschen, Dosen, Schlafsäcke, Handtücher, Unterhosen, einfach alles. Der Unrat würde zig Säcke füllen und Elke sinniert, dass daraus eine Aktion "Sauberer Canyon" für eine Schulklasse kreiert werden sollte. Etwas weiter unten im Canyon gibt es zwei schöne große Pools, der eine hot, der andere nur warm.
Wir gehen noch die letzten Schleifen und stehen vor der Mündung in den Colorado, auch hier gibt es einen warmen Zufluss in den Colorado und so beschließen wir, da zu baden und raus zu schwimmen. Goldstrike CanyonDas Wasser wird allerdings schnell sehr kalt und so drehen wir lieber wieder um. Die neuen Camping Towels finden gleich den ersten Einsatz und wir sind erfreut von der guten Saugkraft. Dann gehen wir zurück zu den zwei großen Pools, auf dem Weg dorthin läuft das warme Wasser die Felsen hinunter und man könnte sich hier sogar warm duschen. Die Felsen selber sind mit bunten Algen bewachsen. Im Hot Pool ist es allerdings so warm, dass man sich nicht lange darin aufhalten kann, hingegen ist es im unterhalb liegenden Pool sehr angenehm und das Wasser ist in beiden Pools klar. Was für ein Feeling hier zu relaxen, einzig die vielen Hubschrauber, die Touristen über den Lake Mead fliegen, stören die Ruhe.

Hoover Dam BypassDer Aufstieg ist recht anstrengend, zum einen wohl vom warmen Bad, zum anderen müssen wir die Boulder hinauf klettern. An den hohen und schwierigen Stellen ist immer ein Seil angebracht, so dass das Klettern richtig Spass macht. Auf halber Strecke setzen wir uns auf einen großen Felsen und machen Brotzeit. Die restliche Strecke durch den sandigen Wash ist dann etwas fade, aber wir haben Glück, dass heute die Sonne nicht scheint, ansonsten wäre das auch noch schweißtreibend. Oben gibt es eine kühle Cola und wir fahren noch zum Hoover Dam runter, wollen aber nichts weiter dort  und drehen wieder um. Der Parkplatz unterhalb der neuen Brücke ist total überfüllt und so verschieben wir die Begehung auf ein anderes Mal.

In Boulder gehen wir zum Burger King, da es dort laut Werbung den zweiten Whopper "for free" gibt, wenn man einen bestellt. Ich frage eine Frau an der Kasse und sie verneint und weiß nichts davon, der Mann neben ihr sagt ja und so bekommen die "Sparschwaben" 2 Whopper zum Preis von einem. Wir genehmigen uns noch zusammen einen Milkshake im Auto und checken bei Google Maps die Orte von diversen Modellbau Läden in Las Vegas, weil wir für Elkes Bruder ein Flugzeugmodell mitbringen sollen. Also ziehen wir los und müssen uns, nachdem wir den Freeway verlassen haben, durch dichten Feierabendverkehr kämpfen. Den ersten Laden auf unserer Liste gibt es bereits nicht mehr. Als wir erneut im Stau stehen, entdeckt Elke den Laden plötzlich direkt an der Straße, also parken wir und gehen rein. Leider ist das gesuchte Modell nicht vorrätig, wieder rein ins Auto, rauf auf den Freeway und rein in den nächsten Stau. Den nächsten Laden gibt es auch nicht mehr dort, wo er lt. Internetadresse hätte sein sollen, wir finden ihn aber zufällig in einem benachbarten Block und auch hier gibt es das Modell nicht. Das reicht uns jetzt erst mal, wir fahren zurück ins Hotel, duschen und gönnen uns ne Stunde Matrazenhorchen.

Zum Essen wollen wir nochmal ins Ellis Island, dort müssten wir aber wieder lange auf einen freien Tisch warten und wir haben nach unserer heutigen Tour so richtig Hunger. Im Orleans gibt es mittwochs "Steak and Crab Buffet" für 15.99$, also dorthin. Das Steak ist prima, allerdings sind diese Crablegs nicht ganz unser Ding. Dafür gibt es hier einen Mongolian Grill und der ist zu empfehlen, die anderen Stationen werden nur kurz angetestet. Um halb zehn fangen die hier schon an abzuräumen und um kurz vor zehn sind wir dann auch raus. Wir versuchen noch unser Glück an einem Slot, aber der Automat schluckt nur. Ich gebe Elke einen Dollar und sie hat den in kurzer Zeit in 23 Dollar verwandelt. So ein Glückshörnchen, der Gewinn wird gleich ausbezahlt und die 3 Dollar nochmal eingesetzt, aber auch die verschwinden im Automaten. Es geht zurück ins Hotel und wir heben noch eine "Famous Grouse" auf den gelungenen Tag.

Gefahren: 105 mi
Übernachtung: Rio, Las Vegas, 33,60 $

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14. Tag - Donnerstag, 7.04

Las Vegas - Sunset Crater - Flagstaff

Beim Auschecken frage ich noch mal nach dem Betrag von 166.40 $ der mit belastet wurde, aber das war nur so was wie ne Kaution. Next Stop Starbucks, zum Frühstück und nebenbei Motel buchen. Danach Wäschewaschen in unserer "Stamm"-Laundry beim Orleans. Sind wir in Las Vegas, waschen wir unsere Wäsche hier. Während Elke erstmal damit beschäftigt ist, nutze ich das WLAN und checke die Hobby Läden in Phoenix, nach dem Modellflugzeug für Elkes Bruder. Das ist aber gar nicht so einfach, bei den ersten 3 Adressen gibt es die Telefonnummer schon nicht mehr, der vierte kann das Ding nicht bis Dienstag besorgen und beim fünften und letzten Laden der Liste habe ich Glück, wir können das Modell am Dienstag abholen, mal sehen ob das klappt.
Nächster Telefonanruf bei einem Apple Store in Phoenix, leider werden auch dort keine Reservierungen für das iPad angenommen und die Leute  stehen wohl jeden Tag ab 4:00 Uhr an, um bei Ladenöffnung ein iPad 2 zu bekommen, zu der Zeit sind dann alle iPads für diesen Tag auch schon wieder verkauft. Ich schminke mir das iPad ab, denn auch eine Online Order würde 2-3 Wochen dauern. Es ist schon erstaunlich, das ein Produkt das 4 Wochen auf dem Markt ist, buchstäblich jeden Tag und überall ausverkauft ist.

Andy genehmigt sich noch ein spätes Frühstück à la 2 Hot Dogs, die es hier für nen Dollar gibt und dann wollen wir los. Das GPS ist am KFZ Ladegerät angesteckt und als Andy das Auto startet, switcht das GPS auf USB Übertragung, das ist wohl eine neue Funktion. Als er es absteckt geht es aus und läßt sich nicht mehr einschalten. Nein, nein, nein! Das darf doch nicht sein! Gleiches Symptom wie beim alten GPS, kein Mucks mehr. Es muss also an diesem KFZ-Ladeadapter hängen, der scheinbar das GPS schrottet, was für ein Mist. Einzige Chance ist, nochmal zu REI und mal dumm zu fragen. Da der Laden sowieso auf dem Weg liegt, nichts wie los, wir sind eh schon spät dran.

Bei REI gibt es gar keine Diskussion und langes Fragen, ich bekomme ein neues Gerät. Es ist zwar nur das Ausstellungsstück da, aber das macht mir nichts aus. Glück gehabt, verdammtes Glück sogar.

Wir fahren bis Kingman, machen bei Wendys eine kurze Rast und essen Chili. Weiter auf der Interstate 40 nach Flagstaff, das wir nach 2 Stunden erreichen. Schnell tanken; hier ist es günstiger und die Gallone kostet hier nur 3,62$. Das Wetter hat sich extrem verschlechtert es hat keine 30 Grad mehr, keine 20 und auch keine 10. Es regnet und graupelt bei knapp über Null und ist mit dem starkem Wind ist es seeeeeehr ungemütlich.

Gutes Wetter hier!Um 4 Uhr sind wir im Visitor Center des Sunset Crater, einer der vielen Vulkane in der Umgebung hier. Eintritt brauchen wir nicht zu bezahlen, irgendein Ding, das die Regierung ausgesetzt hat und so sind wir darüber auch nicht unglücklich. Leider darf man nicht mehr auf den Sunset Crater steigen, so gehen wir auf den Lenox Crater und schauen von dort hinunter.  Der Wind weht stark, es regnet und graupelt immer wieder und Spaß macht das nicht so richtig. Wir laufen noch den Lava Flow Trail und hier kommt ab und an sogar die Sonne mal raus. Ein wenig erinnert diese Szenerie an Island. Da die Zeit schon etwas fortgeschritten ist, fahren wir nur noch zum Desert Lookout und genießen für kurze Zeit den Blick Richtung Grand Canyon und Vermillion Cliffs in der weiten Ferne, dann drehen wir um und fahren nach Flagstaff zurück.

Sunset Crater NM Sunset Crater NM Sunset Crater NM Sunset Crater NM

Im Motel angekommen nutzt Elke die Zeit bis zum Essen zum Wäsche bügeln und anschließend gehen wir ins Salsa Brava Mexican Restaurant. Die Empfehlung stammt aus dem Tourbook vom AAA. Unser Kellner Jim spricht mit irisch angehauchtem Akzent sehr gut deutsch, obwohl er Ami ist und nie in Irland war. Wie sich herausstellt, hat er in Berlin deutsch gelernt und war in seiner Freizeit in einer Gruppe mit überwiegend irischen Studenten zusammen. Ulkig, wie das auf ihn abgefärbt hat. Das Essen ist genial und die große Margarita (für zwei) eine Wucht; wir genießen in vollen Zügen.
Der Weg zum Motel zurück führt uns an einem neuen Walmart vorbei und da will Andy noch rein schauen, vielleicht haben die ja ein iPad. Haben sie nicht, aber er bekommt den Tipp, es beim Best Buy zu versuchen. Gesagt getan, zu Best Buy und man glaubt es ja kaum, die haben tatsächlich 2 (!) Geräte im Regal. Da steht ein schwarzes 16 GB iPad 2, genauso wie ich es haben wollte. Eines davon wird meines, das Bezahlen stellt sich als etwas schwierig heraus, da die Kreditkarte von einer Zentrale überprüft werden muss und das dauert. Ich frage, ob ich auch bar zahlen kann, natürlich ist das möglich, allerdings habe ich gar nicht soviel Bargeld dabei. Also schnell ins Auto gesetzt zum nächsten Bankautomat einen Block weiter gedüst und 600$ abgehoben, schnell wieder zurück und bezahlen. Die Angestellten warten bis wir den Laden verlassen haben, denn jetzt ist es eine Minute vor Ladenschluss. Wir fahren glücklich ins Motel zurück und natürlich wird das gute Stück gleich ausgepackt.

Gefahren: 321 mi
Übernachtung: Super 8, Flagstaff, 49,15 $

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15. Tag - Freitag, 8.04

Flagstaff - Meteor Crater - Grand Falls of the little Colorado River - Sedona - Cottonwood

SchneeDie Nacht war angenehm und ruhig, will heißen keine Züge, zumindest nichts gehört. Wer Flagstaff kennt, weiß um das Problem mit der BNSF. Der Blick nach draußen verheißt nichts Gutes, es hat geschneit und tut es immer noch. Es bleibt zwar nicht allzuviel liegen, aber es hat kalte 0°. Wir frühstücken und machen Bekanntschaft mit 3 Bikern aus Kärnten, für die ist heute Zwangspause. Bei dem Wetter wollen sie nicht fahren; verständlich, aber ein paar Meilen außerhalb Flagstaff ist das Wetter schon nicht mehr so schlecht.

I-40Wir fahren auf der Interstate 40 Meilen ostwärts und nach 10 Meilen scheint schon die Sonne und es wird ein bischen wärmer, allerdings stürmt es sehr stark. Auf der Gegenfahrbahn hat ein LKW den Anhänger im Kampf gegen den Wind verloren. Wir fahren zum Meteor Crater, der nicht staatlich verwaltet wird und deshalb gibt es auf Nachfrage auch einen AAA Rabatt. Meteor CraterEs ist nicht nur einfach ein Riesenloch, das einem geboten wird, sondern auch ein sehr schönes Museum und ein interessantes Movie. Normalerweise wird draußen eine weitere Erklärung des Kraters gegeben, das muss aber heute im Theater stattfinden, da es aktuell Windböen von 91 mph hat. Auch der Rim Trail ist gesperrt, trotzdem gehen wir auf eine Plattform nach draußen, aber es bläst dermaßen, dass man es auch nicht lange aushält.

I-40In der Ferne sieht man eine rote Sandwand übers Land aufsteigen und wir fahren zunächst dort rein, drehen aber wieder um und fahren nach Westen zurück. In Winona verlassen wir den Highway und fahren nordwärts. Dann biegen wir auf eine Gravelroad ab und fahren dort ein paar Meilen, bis wir direkt vor einem Fluss stehen. Die Farbe des Wassers unterscheidet sich nicht von der Umgebung und so erkenne ich das Wasser erst sehr spät, da ich es für Sand halte. Ich hatte das kleine Holzschild übersehen, das vorher zum Vista Point führt, allerdings ist dieser Weg sehr steinig und vor allem mit scharfkantigem Lavagestein übersät. Der Blick auf die Grand Falls of the Little Colorado River, denn da sind wir jetzt, ist grandios.

Grand Falls of the little Colorado RiverÜber mehrere Kaskaden versucht sich das Wasser hinunter zu stürzen und der Sturm setzt ordentlich dagegen und bläst es wieder hoch. Wasser gibt es übrigens nur im Frühjahr und wohl nach Sommergewittern, ansonsten ist es wohl ein Dryfall. Langsam macht sich Hunger breit und wir fahren nach Flagstaff zurück und haben uns den BK ausgesucht. Danach tanken wir nochmal und fahren durch den sehr langen Ort auf die andere Seite. Als ein Ross auftaucht können wir nicht widerstehen und setzen den Blinker.

Oak Creel CanyonNach einem kurzen Shopping, geht es südwärts auf die 89 durch den Oak Creek Canyon nach Sedona. Das Wetter ist hier besser als oben in Flagstaff, aber immer noch kühl und bewölkt. Wir browsen durch die Shops und Elke findet noch ein schönes "Live is good"-Shirt. Dann fahren wir nach Cottonwood und beziehen unser Zimmer. Zum Abendessen soll es heute mal zum Thai gehen, das haben wir noch nie ausprobiert und der AAA empfiehlt das Restaurant. Leider müssen wir sehr lange warten, bis wir erst mal unsere Starter bekommen, das Hauptgericht kommt dann auch auf zwei Etappen, die Bedienungen entschuldigen sich zwar dafür, aber solange zu warten, das sind wir hier einfach nicht gewohnt und wenn man Hunger hat, dann ist warten eh doppelt so lang. Das Essen ist sehr gut und wird mit Zutaten und Gewürzen ganz frisch zubereitet, die wir gar nicht kennen. So schmeckt die Suppe etwas eigenartig, das ist ungewohnt aber lecker. Das Gemüse ist richtig knackig und auch schmackhaft, Soße gibt es in großer Menge dazu, so dass wir nochmal Reis dazu bestellen. Auf jeden Fall ist der "Thai on main zu empfehlen. Auf dem Weg ins Motel holen wir uns bei Safeway noch 2 kleine Becher original Moose Tracks, unser Lieblingseis.

Gefahren: 162 mi
Übernachtung: Super 8, Cottonwood, 71,39 $

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16. Tag - Samstag, 9.04

Cottonwood - Phoenix

Wir sind erst um 8 Uhr aufgewacht und der Blick nach draußen verheißt schon wieder nichts Gutes. Es regnet und hat schon wieder geschneit. Elke fühlt sich nicht wohl, sie hat Magenschmerzen. Wir gehen mal zum Frühstücken, das ist heute nicht so üppig wie sonst, aber es reicht uns.
Arizona in winterElke legt sich nochmal hin und braucht etwas Ruhe. Andy spielt mit dem iPad und checkt den App Store. Eine Stunde später fahren wir dann langsam los, es regnet immer noch und die geplanten Hikes fallen heute eh ins Wasser. Auf der Interstate 17 geht es dann wieder ein paar Meter nach oben und wir kommen in den Schnee. Die Strasse ist aber frei und das Fahren kein Problem. Die Landschaft im Schnee zu sehen ist ungewohnt und bizarr und als die ersten Saguaros aufauchen liegt zwar kein Schnee mehr, aber die weißen Berge im Hintergrund stehen im starken Kontrast zur Wüste.

Kalt und regnerisch an der I-17In Anthem fahren wir ab und wollen die Zeit im Outlet etwas vertreiben, obwohl wir eigentlich nichts kaufen wollen. Zunächst holen wir uns ein Coupon Book und die erste Station ist ein Sunglas Hut. Dort bekommen wir mit, wie der Verkäufer einem anderen Kunden was von Ersatz erzählt. Ich frage ihn nach meinen Kratzern auf der Brille und er sagt, ja klar tauschen wir die Brille, wenn ich den Kassenzettel habe. What? How could that be? Die tauschen meine verkratzte Brille, auch wenn es meine Schuld war, dass ich sie habe fallen lassen? Ich verstehe das nicht, aber gut. Ich hole den Kassenzettel und die Brille aus dem Auto und bringe sie dem Verkäufer. Der sieht sie an und meint, ja er würde die tauschen, aber er hat diese Brille nicht mehr da, ich könne aber eine andere zum gleichen Preis aussuchen, oder den Aufpreis bezahlen. Und warum? Weil Sunglas Hut eine 90 Tage Garantie auf die Brille gibt, danach geben sie bis zu 12 Monaten noch einen 50% Rabatt, wenn dann die Brille einen Schaden hat. Das ist halt Amerika, die lassen sich solche Sachen einfallen, damit die Kunden kommen. Nun gut, ich probiere eine Ray Ban und eine andere Oakley, aber die sitzen nicht so perfekt und die Oakley hat graue Gläser, ich bin mit den braunen Gläsern mittlerweile sowas von zufrieden, alles sieht damit schöner aus. Der Verkäufer macht mir das Angebot, es bei einem anderen Sunglas Hut zu versuchen und telefoniert mit einem Store in der Arizona Mill. Die haben die Brille da und er läßt sie für mich zurück legen. Er meint auch, das die 120$ die ich dafür bezahlt habe, ein super Schnäppchen gewesen sei, da das ein Titan-Gestell ist und der Preis lag mal bei 300$.

Erfreut verlassen wir den Laden und bedanken uns. Beim Nike Store schauen wir auch noch rein, eigentlich nur weil Elke möchte. Was dann passiert, ist fast typisch. Die haben viele Shirts extrem reduziert und geben dann nochmal 40 % darauf. Es hat auch eine große Auswahl an Live Strong Shirts und so nehme ich mir und für Volker eines mit. Der wird sich bestimmt drüber freuen. Polos sind auch sehr günstig zu haben und auch 2 davon gehen mit. Elke kommt dann noch mit einer Jacke für einen der Neffen und so kommen dann doch 90 Dollar zusammen, obwohl die Shirts ja teilweise nur 6$ gekostet haben, na ja die Masse machts.
Bei Hilfiger findet dann Elke noch ein T-Shirt und nachdem wir im Foodcourt was gegessen haben, fahren wir weiter nach Phoenix. Ziel ist natürlich die Arizona Mill, wir waren dort schon mal und wissen, dass die sehr groß ist. Da das Wetter schlecht ist und Samstag dazu, ist hier natürlich viel los. Wir finden den Store und geben die Brille ab und erhalten eine neue. Das Gestell ist zwar leicht anders, aber es passt. Andy freut sich über die neue Brille und es gibt noch ein Brillenband dazu, damit diese zukünftig um den Hals hängt, wenn sie nicht auf der Nase sitzt. Wir gehen noch durch die Mall, die im Kreis angelegt ist und schauen in den ein und anderen Laden rein, kaufen aber nichts mehr.
Der Weg zum Motel ist nicht allzu weit und wir checken dort erst mal die Mails und relaxen etwas. Zum Essen soll es zu unserem Lieblings Mexikaner in Phoenix gehen, dem Macayos Kitchen, die haben hier mehrere Restaurants und wir suchen uns das am nächsten gelegene. Das ist in Downtown und sieht aus wie eine Maja Pyramide. Obwohl es erst heißt wir müssen 40 Minuten warten, werden wir bald zu einem Tisch begleitet. Wir bestellen eine Margarita mit extra Schuss und bekommen die obligatorischen Nachos mit Salsa. Das Essen ist wirklich eine Wucht und hebt sich von den anderen Mexikanern ab, natürlich auch im Preis. Aber den sind wir gerne bereit zu bezahlen. Gegenüber sitzt eine ganze Gruppe von Männern in gleicher Kleidung und obwohl ein Schild am Eingang steht, dass Firearms verboten sind, haben die alle Pistolen im Halfter. Ich fühle mich dabei immer etwas unwohl, wenn Menschen mit Waffen in meiner Nähre sind, aber es sind wohl irgendwelche Einsatzkräfte mit silbernen Marken am Gürtel, genau kann man das nicht erkennen.
Wir fahren zum Motel zurück und Elke "streichelt" noch ein bischen die Giraffe und die Katze und spielt mit dem iPad.

Gefahren: 196 mi
Übernachtung: La Quinta, Phoenix, 49,60 $

17. Tag - Sonntag, 10.04

Phoenix - Superstition Wilderness - Phoenix

Apache JunctionSonne scheint, no time to waste. Also auf den Superstition Freeway und an der Apache Junction raus. Die Berge im Norden haben alle noch Schneekappen und wir fahren durch einen Kaktuswald. An der Marina parken wir das Auto am Strassenrand und machen uns startklar. Endlich wieder ein Trail unter den Füßen, wir wollen den Boulder Canyon Trail laufen. Es geht zunächst bergauf, die Aussichten werden immer schöner. Superstition WildernessDie Landschaft hier ist unbeschreiblich schön. Oben am Kamm sieht man den Battleship Mountain und weiter in die Superstition Mountains, ein wunderbarer Ausblick. Es geht wieder nach unten und wieder hoch, bis wir zu einem steinigem trockenen Wash kommen. Von dort führt der Trail über einen kleinen Hügel in den Boulder Creek. Unterwegs kommen uns ein paar Mehrtageshiker entgegen, darunter auch eine Gruppe Jugendlicher und wir finden es toll, dass sie sich trotz der großen Rucksäcke und anstrengendem Auf und Ab dafür begeistern können. An einer alten Indianer Paint Mine machen wir mittag und erholen uns. Als wir wieder aufbrechen wollen, steht am Trail ein Paar mir ihren Pferden und wir beginnen eine lange und nette Unterhaltung mit Dave und Dawn. Dann geht es den selben Trail wieder zurück. Beim Auto angekommen merken wir, das uns die Sonne ganz schön erwischt hat, Andy an den Armen und Elke an den Beinen.

Superstition Wilderness Superstition Wilderness Superstition Wilderness Superstition Wilderness

Auf der Rückfahrt, fahren wir noch am First Water Trailhead vorbei, denn dort haben die zwei Reiter geparkt. Wir wollen ihnen noch eine kleine Nachricht ans Auto hängen, aber es stehen dort zig Autos mit Pferdeanhänger, so dass wir so gar keinen Hinweis finden, welches Auto denn nun Dave und Dawn gehören könnte. Der Weg bis zum Motel in North Phoenix ist weit, aber über den Freeway läßt es sich gut fahren. Wir beziehen unser Zimmer,  räumen schon mal das Auto aus und duschen uns. Abendessen gibt es heute bei Sizzlers, hier sind alle Hauptmahlzeiten mit Salatbuffet, wir haben nach dem Hike so richtig Hunger. Für Andy gibt es ein half rack Ribbs und Elke nimmt ein Steak.

Gefahren: 134 mi
Übernachtung: La Quinta, Phoenix, 42,30 $

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18. Tag - Montag, 11.04

Phoenix - Harley Tour - Phoenix

Andy ist schon um 7 wach und sehr gespannt auf den heutigen Tag. Elke dreht sich nochmal rum, aber eine halbe Stunde später ist dann Frühstück angesagt. In der Lobby sitzen jede Menge Jugendlicher, die auf irgenwas warten. Anscheinend findet hier irgendein Einstufungstest statt. Softail HeritageDann packen wir unsere Sachen und ziehen uns entsprechend an, Ziel ist Eagle Rider in Scottsdale. Wir finden fast auf Anhieb hin und stellen uns in die kurze Schlange am Rental Counter. Es dauert dann doch noch eine Weile bis wir an der Reihe sind und nach etlichen Initials und Unterschriften haben wir endlich den Schlüssel für eine Softail Heritage in der Hand und man wünscht uns einen schönen Tag. Man könnte jetzt auch sagen, "A dream came true", das stimmt auch und so freuen wir uns auf einen schönen sonnigen Tag on the Road à la Easy Rider.
Harley and meWir nehmen uns noch Helme und dann geht es auch schon los, zunächst auf die South 101. Nach einem kurzen Stop, und dem fehlgeschlagenen Versuch, das Windshield zu verstellen, weiter auf den Superstition Freeway nach Globe. Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich gut und obwohl die Maschine nicht gerade leicht ist, merke ich meinen Sozius bei den Lenkmanövern nicht. Einfach geil so dahin zu gleiten und die Szenerie an den Superstition Mountains zu genießen. Harley and usNach Globe geht es ganz schön in die Höhe und da wird es auch um einiges kälter, auch bläst hier wieder ein kühler Wind. Deshalb drehen wir ein paar Meilen nach Globe um und fahren zurück in den Ort. Dort gibt es erst mal was für die Harley zu trinken und auch für uns.
Wir biegen auf die 188 zum Roosevelt Lake ab und dort ist das Klima wieder um einiges angenehmer. An einem Vista Point machen wir ein paar Fotos und auch ein Video, weiter geht es gemütlich den See entlang. Als wir auf die 87 stoßen, biegen wir wieder Richtung Phoenix ab und müssen nochmal über einen Pass. Als wir in der Ebene ankommen, ziehen wir Weste und Jacke aus und düsen so auf der HOV Line gen Motel. Es zieht sich ganz schön bis wir da sind und an einigen Ampeln müssen wir auch ein paar Mal warten.
Harley and me Harley and meIm Motel überlegen wir gleich wohin es zum Essen gehen soll und entscheiden uns für ein Chilis. Gestern Abend haben wir eines neben dem Sizzler gesehen und so sitzen wir schon wieder auf dem Bock und cruisen dorthin. Diesmal ohne Helm, nur mit einem Stirnband, was schon ein tolles Gefühl ist. Das ist easy Riding, ein richtiges Gefühl von Freiheit kommt auf. Super toll so über den Freeway zu düsen und die warme Abendluft um sich herum zu spüren.
Bei Chilis bestellen wir das 20$ Menu für Zwei, mit Texas Cheese Fries und 2x Chicken Fajitas, mmmmh lecker.
Es gibt heute noch einen schönen Sonnenuntergang, den wir noch auf dem Parkplatz ansehen. Elke möchte noch in einen Sportladen und so fahren wir ein paar Meter auf dem Parkplatz zum Sport Chalet. Dort findet sie die gesuchte Skiunterwäsche und wir fahren zurück. Halt, bei 7 Eleven gibts noch Bier und Icecream fürs Zimmer. Dann muss Elke auf dem iPad ihre Giraffe füttern und sehen ob es im Dorf voran geht.

Gefahren: 18 mi (Auto)
Übernachtung: La Quinta, Phoenix, 42,30 $

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19. Tag - Dienstag, 12.04

Phoenix - White Tanks - Phoenix

Wir wollen heute noch einen Trail laufen und haben uns für einen leichteren im White Tank Mountain Park entschieden. Zunächst muss aber die Harley zurück gebracht werden, also ziehen wir uns dazu an. Heute benötigen wir nicht so viele Lagen wie gestern, da es draußen schon wärmer ist. Chain GangWir düsen gemütlich über die Greenway Street und tanken noch voll, als wir gegenüber eine Chain Gang beim arbeiten sehen. Genau so, wie man sie aus alten Filmen kennt, die Sträflinge in schwarz weiß gestreiften Anzügen und die Officers in Uniform dahinter.
Dann geht es noch ein Stück über den Freeway und schwupps sind wir bei Eagle Rider. Wir packen unsere Sachen schon mal ins Auto und warten ein paar Minuten, bis geöffnet wird. Die Abgabe ist dann unkompliziert und schnell, wir sehen uns noch im Laden um und würden gerne so eine Softail mit nehmen, die kostet hier neu 18.000 $, was gar nicht so viel ist. Elke findet noch einen lange gesuchten Patch für ihren Bruder und wir verlassen den Laden.
Bei Walmart gegenüber holen wir uns noch schnell ein paar Getränke und Kekse. Da die Sachen nicht unbedingt im Auto bei der Hitze liegen sollen, fahren wir im Motel vorbei, das auf dem Weg liegt. Auch das Auto braucht noch ein paar Gallonen, damit es uns bis morgen reicht.
White TanksDie Maid ist gerade dabei unser Zimmer zu richten und wir legen nur die Getränke in den Fridge, schnappen unsere Kühlbox und schon sind wir wieder auf dem Freeway.
White TanksDer Regional Park kostet 6$ und wir sind drin. Es ist bereits 10.30 Uhr und das ist schon etwas spät für einen Trail, mittlerweile ist es auch sehr warm. Am Mesquite Trailhead parken wir und laufen auch gleich los, beide mit langen Hosen und langen Hemden, damit wir nicht noch mehr von der Sonne verbrannt werden. Die meisten Leute sind schon auf dem Rückweg. Wir müssen nun stetig bergauf laufen, was bei der Wärme ganz schön anstrengt und wir einen Gang zurückschalten müssen. Die Landschaft ist hier nicht so schön wie in den Superstitions, die Berge sind zwar auch hoch, aber bieten keine schönen Felsen, dafür gibt es jede Menge Saguaros. Es geht immer wieder hinauf und wir wechseln auf den Ford Trail und machen dort auf einem Felsen Mittag. Dann geht es zum Glück nur noch bergab auf dem Willow Trail und um 14 Uhr sind wir nach 12,5 km wieder am Auto und freuen uns auf eine kalte Cola.
Von hier geht es einfach gerade aus nach Westen, bis wir an der 19th Street ankommen, dort befindet sich der Hobby Shop, in dem das Modellflugzeug bestellt wurde, das dort tatsächlich für uns bereit liegt. Die Verpackung ist ganz schön groß und wir wissen nocht nicht genau, wie wir diese transportieren wollen. Schwer ist das Modell zum Glück nicht, da es aus Balsa ist.
So jetzt reicht es uns, wir sind ganz schön erledigt und fahren zum Motel zurück. Jetzt wäre Ausruhen angesagt, doch statt dessen geht die Packorgie los, wat mut dat mut. Gar nicht so einfach das ganze Geraffel in 2 Taschen zu bringen, früher durfte man noch 2 Koffer pro Person mitnehmen, diese Zeiten sind bis auf Swiss vorbei. Um 6 wollen wir zum Abschluss nochmal ins Macayo Kitchen gehen, dieses Mal soll es die Depot Cantina sein und die befindet sich am anderen Ende von Phoenix bzw. schon in Tempe. Macht nix die Freeways sind frei bzw. wir nutzen die HOV Line und sind ohne Stau bald da. In der Depot Cantina gibt es eine andere Speisekarte und die ist irgendwie besser, bzw. auch günstiger als bei der letzten Macayo Kitchen in der City. Wir genehmigen uns eine Mango Margarita, die sehr lecker ist und bestellen unser Menu. Andy bekommt leider statt der Enchilada eine Tamale, was die Kellnerin dann auch entschuldigt und eine frische Enchilada bringen will, aber das ist nicht mengenmäßig  nicht zu schaffen. Da wir vom letzten Besuch einen 5$ Gutschein haben, ist die Rechnung auch voll im Rahmen und so fahren wir satt wieder zurück. Diese Tour fährt Elke und findet sich dank gutem Navigator auch bald vor dem Motel Zimmer. 
Die Muscle Rub Salbe kommt noch zum Einsatz, Andy klagt über eine Nackenverspannung vom Wandern, und die Packorgie geht in die Endrunde. Es sieht gut aus, wir bekommen alles in 2 Taschen unter und der Gewichtscheck meint, das es gehen müsste, allerdings haben beide Taschen das Limit von 23 kg erreicht. So Schluss für heute, jetzt können wir noch in Ruhe die letzte Bierdose leeren und vor dem Fernseher einschlafen.

Gefahren: 133 mi
Übernachtung: La Quinta, Phoenix, 42,30 $

Weitere Bilder des Tages

20. Tag - Mittwoch, 13.04

Phoenix - LA - München

Wir lassen es ruhig angehen und schlafen erst mal bis 8. Dann Frühstück und den letzten Rest in Taschen und Rucksäcken verstauen und dann stellt sich doch heraus, dass die großen Tasche zu schwer geworden ist und wir nochmal umschichten müssen. Das Handgepäck haben wir so leicht wie möglich gehalten, sollte doch am Checkin was umgepackt werden müssen. Was für ein Akt.
So nun alles ins Auto und langsam los. Es soll zum Abschluss nochmal zu einem Starbucks gehen. Der uns bekannte nächst gelegene ist nur ein Drive Thru, den wir auch gar nicht finden. Also weiter Richtung Downtown, es dauert dann auch nicht lange und ein Starbucks ist gefunden und wir genießen die Atmosphäre dort. Hier wird sich unterhalten, Zeitung gelesen, es werden Bewerbungsgespräche gehalten und ein Paar am Nebentisch hat sein Office hierher verlegt. Dazu gibt es leckeren Kaffee und im Hintergrund läuft angenehme Musik; kein Stress, keine Hektik und doch ist man hier auch produktiv. Um die Zeit noch zu nutzen, will Elke noch ein letztes Mal nach einer Armbanduhr sehen. Einen Ross zu finden ist schon schwieriger, ich fahre auf den Freeway und in Tempe wieder raus, da ist eine große Shopping Plaza im Eck von 101 und 202 und wir entern den Ross. Der Store ist groß und super gut sortiert, die Auswahl ist auch entsprechend groß. Wir lassen uns ein paar Uhren zeigen, es ist aber nichts Passendes dabei. Elke findet dafür noch einen Gürtel und eine neue Handtasche für die Arbeit, das hat sogar noch Platz in einer der Taschen (!) und jetzt geht es endgültig auf den Freeway zum Airport. Dabei kommen wir wieder an der Depot Cantina vorbei, was für ein Zufall. Da wir noch mit irgendwelchen Formalitäten wegen des Unfalls rechnen sind wir um halb zwölf dort, der Typ will aber gar nichts wissen, wir drücken ihm nur den Schadensbericht in die Hand und die Kopie, die er für uns machen will, haben wir schon und im Handumdrehen sind wir das Auto los.
Phoenix Sky HarbourDie Busfahrt bis zum Terminal ist etwas länger, aber das wissen wir ja schon und am United Checkin ist gar nichts los. Wir checken am Automaten ein und können auch beide Taschen so wie sie sind aufgeben, obwohl bei der großen die Anzeige zu blinken beginnt. Das Gewicht liegt aber wohl noch im akzeptablen Rahmen, denn sie wird trotzdem angenommen, prima so. Wir leeren unsere letzten Getränke, schenken einem Angestellten noch eine ungeöffnete Cola und gehen durch die Kontrolle. Auch das ist kein Problem und so suchen wir uns ein Restaurant fürs Mittagessen. Eine Sportsbar bietet für 8$ einen Doppelcheeseburger mit Fries an und das erscheint uns günstig, so dass Andy dort was isst. Nebenbei kann man im Internet surfen und relaxen. Elke holt sich noch ein Chili von Wendys und bald ist die kleine Canadair Maschine da und wir können borden.
Der Flug ist zu Beginn etwas wackelig, aber als wir die Reiseflughöhe erreichen wird das ein ruhiger Flug mit guter Sicht. Nach 1,5 Stunden landen wir im kalten LA, es hat nur 16° und wir suchen zunächst den Weg aus dem Terminal und dann den Bus, der uns zum International Terminal bringen soll. Zwei Busse fahren an uns vorbei und nach ein paar Minuten Wartezeit, sitzen wir in der Linie A . Am Terminal fragen wir bei Lufthansa, ob wir Exit-Row Seats haben können und da wir hier viel zu früh sind, ist auch hier nichts los und wir werden umgesetzt. Die Kontrolle ist hier etwas genauer und wir müssen durch einen Ganzkörperscanner, aber es gibt kein Problem mit uns und unserem Handgepäck. Im Duty Free erstehen wir noch eine Flasche Black Grouse für 27$ und sitzen nun am Gate und haben nachdem ich diese Zeilen getippt habe immer noch 3 Stunden bis zum Abflug.
Das Original gibt es doch!Wir hatten dann noch ein nettes Erlebnis, als ein bekanntes Gesicht von unserer täglichen Pendelei zur Arbeit auftaucht. Wir kennen die junge Frau zwar nicht näher, aber sie hat uns am Gesicht erkannt und wir wechseln ein paar Worte. Die Wartezeit zog sich (gefühlt) endlos in die Länge. Das Boarding um 20.35 Uhr bringt dann endlich die erhoffte Abwechslung, wir haben schöne Plätze, mit sehr viel Beinfreiheit, direkt nach der Business Class, nur stellt Elke plötzlich fest, dass ihre Finger ganz blau waren. Unser Airbus 346Wo kommt denn die Farbe her? Und als wir alles untersuchen finden wir die Farbe auch auf ihrem Vliespulli und der Jeans, sowie am Kissen, der Decke und an der Türverkleidung. Die Farbe muss also schon hier im Flugzeug gewesen sein, Andy ist zum Glück davon verschont geblieben. Der Flug verlief dann ganz angenehm, das Essen war zwar nicht der Hit, aber Getränke waren unlimited vorhanden. Geschlafen haben wir auch ein wenig und die Auswahl an Filmen war riesig. Nach der Landung in München dauert es dann sehr lange bis die Koffer auf dem Band lagen, dafür wartete Erhard geduldig auf uns und wir fuhren im kühlen Germany auf dem Highway 8, äh auf der A8, nach Hause.

Fazit

von Elke

Meine Eindrücke der Reise entlang der Küste von SFO nach San Diego sind sehr unterschiedlich. Sehr angenehm war, dass es gen Süden immer wärmer wurde, die Vegetation immer mediterraner und die Sonnenuntergänge bei Pismo Beach und südlich von Los Angeles waren grandios. Ein erstes Highlight der Reise war für mich das Aquarium in Monterey und die wilde Küste dort. Schade, dass die Küstenstraße bei Big Sur wegen Erdrutsches gesperrt war; uns wurde von vielen Leuten gerade dieser Abschnitt als besonders sehenswert ans Herz gelegt für einen erneuten Besuch. Der Zoo in San Diego war ein Must See und hat mich nicht enttäuscht; ein Wahnsinn, wie lange man sich da aufhalten kann, wenn man viel sehen möchte. Die Altstadt hat mir weitaus besser gefallen, als das Gaslamp Quarter; das ist aber wohl Geschmacksache. Toll und absolut lohnenswert war der Abstecher zum Anza Borrego State Park. Die Poppys bei Lancaster hätten wir nicht besser erwischen können; die satt-orangeroten Felder waren ein Augenschmaus und wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Konnte ich mir so nicht vorstellen. Absolut schade, dass nach unserem Hike im Goldstrike Canyon beim Hoover Dam das Wetter gen Osten zusehends schlechter wurde und uns die Tage bei Flagstaff und Sedona ein wenig verleidet haben. Dennoch haben wir das Beste daraus gemacht und wir wären vermutlich nicht zum Meteor Crater oder zu den Little Falls of the Colorado River gekommen. Toller Abschluss dann in Phoenix; die Wanderung in der Superstition Wilderness Area war absolut klasse und der Tag anschließend mit der Harley rund um Phoenix ein weiteres Zuckerl. Gewöhnungsbedürftig waren für mich an der Reise die vielen Städte, die aber trotz Sehnsucht nach viel Natur auch mal im Programm sein dürfen und einen Besuch wert sind.

 

von Andy

Dieses Mal wars ja eine Standard Rundreise. Sprich Mietwagen und Motels, keine großen Unternehmungen, einfach so wie es auch Ersttäter machen würden. Im Endeffekt war es fast etwas langweilig, gut wir haben ein paar Sachen gemacht die für uns neu waren, ansonsten wäre es wirklich ein langweiliger Urlaub gewesen. Ich hatte mich eigentlich auf viele schöne Abende in den Restaurants gefreut, davon hatten wir auch etlich, aber das Campen hat mir dann doch gefehlt. Übernachten auf einem schönen Campground mit Feuer und gegrillten Steaks, dazu noch Sternenhimmel das ist mir einfach lieb geworden. Das Problem dabei ist halt das ganze Geraffel das man dafür mitnehmen muss und heutzutage heißt das Extrakosten bei den Airlines. Also nächstes Mal wieder mit Zelt.

 

Noch etwas Statistik zu der Reise:

Strecke: Gefahren sind wir dieses Mal 2996 Meilen, das sind 4793,6 Kilometer, ergibt einen Tagesschnitt von 240 km am Tag.

Verbrauch:

(nur Jeep Liberty)
Getankt: 140,238 Gallonen
Preis: 548,05 $
Verbrauch: 19,95 mpg oder 12,38 l/100km

Zum Vergleich: 2009 haben wir 170 Gallonen getankt und 348,84 $ dafür bezahlt.

Übernachtungen: Für Übernachtungen haben wir 1028,56 $ ausgegeben, das sind 51,53 $ pro Nacht.

Kommentare zu diesem Bericht:

Kommentar von Tobias | 01.08.2012

WoW ihr habt ja richtig viel erlebt!
Mein Kumpel schwärmt auch immer von Motorradfahren in der USA! Ich glaube ich muss das nun auch mal machen!

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