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Die grosse Kajaktour im Juni 2007 über die Brandenburger und Mecklenburger Seenplatte

vom 03.06.07 bis 09.06.07

Hinweis: Auf dieser interaktiven Karte, sind die GPS Logs der einzelnen Tage farblich markiert, die einzelnen Tageslogs sind an- und abschalten zur besseren Übersicht.

Tag 1

Fertig zur großen FahrtKurz vor Mittag lassen wir uns von Freunden am Stadtsee in Lychen absetzen und beladen unser Kajak. Das Wetter ist leider nicht so schön wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat. Auf der Fahrt hat es sogar etwas geregnet, aber was solls, wir wollen los.

Auf dem LychenseeDie Strecke kennen wir schon vom letzen Jahr, es geht über den großen Lychensee in die Woblitz. Dort heben wir gleich noch einen Cache, der Nahe des Ufers liegt und fangen uns die ersten Stiche ein. Über den Haussee erreichen wir Himmelpfort und legen an zur Mittagspause.

Beim ausräumen des Proviants geht mir auch gleich eine Bierdose auf, so ein Mist. Die ich bei dem Wind auch noch Kopfschmerzen bekomme, kann ich jetzt nicht auch noch ein Bier trinken. Nachdem wir die Schleuse passiert haben, geht es mir immer schlechter und so entschließen wir uns, nicht mehr weiter zu fahren und steuern den Campingplatz Himmelpfort D28 an. Es gibt einen schönen Anleger aus Holz, so dass wir prima aussteigen können, auf der Wiese stehen nur 2 Zelte und wir haben freie Wahl. Elke meldet uns schon mal an, ich packe aus und wir benötigen noch etwas Zeit, den richtigen Standort für das Zelt zu finden. Gemeinsam bauen wir das Zelt auf und richten es ein. Ich lege mich dann gleich ab und schlafe erst mal.

Nach 2 Stunden gehen wir zum duschen, diese sind sehr sauber, aber etwas eng, dafür brauche ich die Duschmarke nicht, da auch ohne warmes Wasser kommt. Jetzt geht es mir schon etwas besser und wir gehen zu Fuß in den Ort, um eine Gaststätte zu suchen. Die Auswahl fällt schwer, da es eine große Auswahl gibt, allerdings sind die Preise nicht gerade günstig. Dafür fängt es an zu nieseln, was die Stimmung doch trübt.

Nach dem essen gehen wir zurück und machen uns noch ne Tasse Tee mit unserem Gaskocher, dann verschwinden wir auch schon wieder ins Zelt.

Gepaddelte Strecke: 8,7 km

Tag 2

Leider fängt es in der frühen Morgenstunden zu regnen an und das zieht sich bis 9:30 Uhr. Elke hat Semmeln bestellt und wir entdecken eine Küche mit kostenlosem Gaskocher wo wir unser Teewasser kochen können. Im Hauptgebäude setzen wir uns zum Frühstück. Die Wettervorhersage für heute ist nicht besonders, trotzdem entscheiden wir uns weiter zu fahren und bauen das Zelt nass ab.

Der Stolpsee liegt ganz ruhig da, dafür ist alles grau in grau. Über die Havel erreichen wir den Schwedt- und Baalensee und sind in Fürstenberg. Die Schleusung dort geht recht schnell und man kann direkt nach der Schleuse rechts anlegen. Das tun auch wir und gehen in den Ort rein, ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Elke schreibt gleich eine Karte und gegenüber gibt es einen Asia Imbiss, dort essen wir eine Suppe.

Dann paddeln wir weiter über den Röblinsee in die Steinhavel, auch für die Schleusung an der Steinhavelmühle brauchen wir nicht lange zu warten. Die Ufer der Havel sind dicht bewachsen und haben so gar nichts von einem Flusslauf, alles ist richtig urig und schön; bis auf das Wetter.

An der Einfahrt in den Ziernsee ist rechts ein Biwakplatz mit überdachtem Bank und Tisch, dort machen wir dann verspätete Mittagspause und essen eine Kleinigkeit. Da wir heute auch nicht viel weiter wollen, steuern wir den Campingplatz C53 am Ellbogensee an. Dort kommt uns auch gleich ein Mann entgegen, noch bevor wir anlegen können. Wie sich herausstellt ist das der Besitzer, so was habe ich auch noch nicht erlebt. Er zeigt uns 2 Ausstiegstellen, aber die erste ist uns zu weit von der Wiese weg und die zweite ist uns zu matschig. Also fahren wir in den Badebereich und steigen dort aus. Das wäre aber verboten, da kein Mensch zu sehen ist der hier bei dem Wetter badet, tun wir das aber trotzdem auch auf Hinweis des Besitzers, der ist wohl Holländer und wie sich später herausstellt gehört ihm der Platz seit 4 Wochen.

Camping C53Die Wiese ist hier zwar sehr schön aber nicht gemäht und wegen dem Regen naß. Direkt neben einer überdachten Bank und Tisch, schlagen wir unser Zelt auf. Dann kommt noch ein Kanu mit 2 Frauen, bis dahin waren wir die einzigen Zelter. Die Duschbaracke ist tief im Wald und hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Duschen sind im Preis von 12 Euro enthalten, aber nur lauwarm. Ansonsten ist der Platz schon etwas herunter gekommen, vielleicht bringt der neue Eigentümer frischen Wind. Zum Abendesse wollten wir nach Großmenow, aber dort gibt es kein Gasthaus mehr, also gibt es ein Nudelfertiggericht, das nur mit kochendem Wasser übergossen werden muss, war gar nicht so übel.

Gepaddelte Strecke: 17,0 km

Tag 3

Die Nacht war wieder kühl und feucht, pünktlich um 7:30 Uhr fängt es wieder an zu regnen, also wird es auch heute nichts mit früh aufbrechen. Wir bleiben erst mal liegen und holen dann später unsere bestellte Semmeln und machen in der Gemeinschaftsbaracke Wasser heiß und frühstücken. Die Frau vom Besitzer war wohl gestern bei Ikea und bringt etwas Farbe in den Raum um ihn bis zum Neubau zu verschönern. Angeblich wird die Duschbaracke noch dieses Jahr gegen eine neue ausgetauscht.

SchleusungNach dem Frühstück packen wir zusammen, es regnet immer wieder. Die feuchten Sachen werden noch notdürftig unter dem Unterstand getrocknet, dann paddeln wir weiter den Ellbogensee hinauf. Über die Pälitzseen erreichen wir Canow und müssen an der Schleuse etwas warten. Nach dem wir dort durch sind fängt es wieder zu nieseln an, zum glück kann man direkt unter der Strasse prima anlegen und gehen in den Ort. Ein paar Sachen können wir hier einkaufen und wir sehen uns noch etwas im Ort um. Es gibt ein paar Restaurants, die preislich ganz OK sind und so entschließen wir uns heute mal zu einem warmen Mittagessen.

Bieber CampAls wir auf das Essen warten, wir waren die einzigen Gäste, reisen die Wolken auf und die Sonne kommt hervor - hurra. Das Essen war gut und so gehen wir zum Kajak zurück und paddeln vergnügt in den Labussee. Allerdings nicht weit, denn unser heutiges Ziel ist das Bieber Camp C24. Der Platz liegt schön in einer Bucht mit 2 Stegen. Allerdings gibt es hier keine Wiese, sondern auf sandigem Walboden, nicht so optimal aber sehr schön. Der Preis ist mit 13,50 Euro sehr hoch, hier muss man sogar für ein Kajak oder Fahrrad je 1 Euro extra bezahlen, ein Tarp würde 2,50 Euro kosten, das finde ich schon unverschämt. Der Platz ist bis auf 2 Zelte komplett leer und so haben wir wieder freie Platzwahl, leider gibt es hier keine Sitzgelegenheit für Zelter.

Wir bleiben nahe dem Steg und spannen auch gleich eine Leine, um die nassen Sachen zu trocknen, doch es folgt ein heftiges Gewitter, so dass wir uns erst mal wieder alles einpacken und uns ins Zelt verkriechen. Als es etwas nachlässt plaudern wir mit unseren Zeltnachbarn, ein Franke der in der Pfalz lebt und ein Hamburger. Da es immer noch von den bäumen tropft und ab und an etwas Regen fällt, packen wir unser Abendessen samt Kocher und gehen zum Hauptgebäude. Einen Aufenthaltsraum gibt es leider keinen, aber wir können uns in das Blockhaus setzen wo auch die Kasse ist. Ich bestelle ein Lübzer und für Elke kochen wir Wasser für Tee.

Eigentlich wollten wir duschen, aber die wollen dafür noch mal 1,50 haben, die sanitären Anlagen sind zwar tiptop, aber das ist doch etwas viel. So waschen wir uns mit kalten Wasser am Waschbecken das geht auch.
In der Nacht tropft es ständig aufs Zelt, na da lassen wir uns überraschen, wie der nächste Tag wird.

Gepaddelte Strecke: 14,7 km

Tag 4

Die Sonne scheint, es verspricht ein wunderbarer Tag zu werden. Wir nehmen eine Decke uns frühstücken ganz vorne am Steg, das ist wirklich toll. Wir entscheiden noch eine Nacht zu bleiben, da der Platz für unsere Tour halt optimal liegt.

Im DollbeckHeute wollen wir eine schöne Tagesrundtour fahren, also paddeln wir raus in den Labussee und halten uns östlich. Die Fahrt durch den Dollbek ist das erste Highlight heute, eine sehr schöne Wald und Wasserlandschaft, die für Motorboote gesperrt ist. Das uns doch 2 entgegen kommen, liegt daran, dass Anlieger fahren dürfen.

Am RätzseeDen Gobenowsee überqueren wir in der Mitte und schon bald wird es im Drosdower Bek sehr ruhig. Der Rätzsee ist lange und verläuft in Nord-Süd Richtung, man kommt sich hier auf dem See dann schon etwas verloren vor. Gegenwind haben wir auch und so zieht sich das Ende lange hin. Dank GPS finden wir problemlos die Ausfahrt zur Fleether Mühle. Auch hier in dem Flüsschen ist wieder wunderbare Natur zu bestaunen.

Fleether
 MühleAn der Fleether Mühle muss man raus aus dem Wasser und über die Strasse umsetzen, wir nutzen das Aussteigen und machen erst mal auf dem Gelände von Pack und Paddel Mittag.

Hinterher fahren wir über den Vilzsee, rechts ging es nach Mirow und zur Müritz, aber dort wollen wir nicht hin. Wir überlegen ob wir noch ein Stück weiter fahren, aber eine längere Pause täte uns auch gut. So legen wir an einem bewaldeten Ufer an, ziehen unser Kajak an Land und legen uns in den halbschattigen Hochwald. Dann fahren wir weiter um die Runde zu beenden über die Müritz-Havel-Wasserstrasse bis zur Diemitzer Schleuse und kehren bei Biber Tours ein. Im Biergarten bestellen wir uns einen Fischburger und ich ein frisches Lübzer dazu. Dieses Bier finde ich echt klasse, es schmeckt gut und steigt nicht in den Kopf, leider gibt es das bei uns in Bayern nicht zu kaufen.

Bieber CampVon dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Labusssee und wir biegen links in die Bucht des Campingplatzes ab.
Unser Zelt steht nun ganz alleine da, ich nehme noch ein erfrischendes Bad im See und wir genießen den Sonnenuntergang auf dem Steg.

Gepaddelte Strecke: 20,2 km

Tag 5

In der Nacht macht sich ein Tier an unserer Abfalltüte zu schaffen, wir wachen immer wieder auf weil es raschelt, zu sehen ist allerdings nichts. Am Morgen liegt dann alles wild verstreut umher und wir müssen erst mal sauber machen. Frühstück gibt es wieder auf dem Steg, die Sonne lacht und uns geht es gut, abgesehen von den etlichen Insektenstichen. Heute brechen wir die Zelte ab und packen alles wieder ins Kajak, mittlerweile haben wir damit Routine.

KlenzseeZunächst geht es den selben Weg wie gestern, also über Labussee und Dollbek in den Gobenowsee, dort biegen wir allerdings rechts ab. Direkt vor der Brücke kommen uns die 2 Mädels vom Campingplatz am Ellbogensee entgegen, was für ein Zufall. Wir ratschen etwas und bekommen noch einen guten Tipp. Nach der Brücke beginnt der Klenzsee und diesen überqueren wir und finden dank GPS die enge Einfahrt in den Wald. Dieser Abschnitt ist so eng, dass man gar nicht richtig paddeln kann, aber eines der schönsten Abschnitte überhaupt. Am Ende muss man aussteigen und wir sind in Wustrow.

Einstieg PlätlinseeAuch hier muss man umtragen, allerdings schon sehr weit und über eine Strasse. Direkt an der Anlandestelle ist der Kanuhof, dort kann man sich für einen Euro einen Bootswagen ausleihen, ohne diesen hätten wir die Strecke nicht so spielend geschafft. An der Eisnetzstelle am Plätlinsee machen wir Mittag. Elke geht noch in den Ort und bringt eine kalte Cola und Äpfel mit, was für eine Erfrischung.

In der SchwanenhavelDer Plätlinsee ist auch für Motorboote gesperrt und ab der Hälfte ist eine Betonnung an der sich sogar Paddler halten müssen, da wir hier im Nationalpark sind. Am Ende des Sees beginnt das Abendteuer Schwanenhavel, eine recht lange und enge Strecke durch Feld und Wald. Wirklich ein tolles Erlebnis. Zu Beginn kommen uns an einer 90 Grad Kurve etliche Paddler entgegen, die wir erst mal passieren lassen, zu zweit kommt man aneinander nicht vorbei. Es geht durch einen Graben durch Felder, dann tauchen wir in einen Zauberwald ein und genießen alles in Ruhe. Die Schwanenhavel ist wirklich ein Erlebnis der besonderen Art und schwer zu vergleichen.
Am Ende mündet sie in den Kanal, der uns nach Wesenberg bringt, allerdings muss noch eine Schleuse gemeistert werden.

Obwohl wir einfahren können, lässt sich der Schleusenmeister nicht blicken und wir paddeln wieder raus. Dann kommt endlich ein Boot, so dass die Schleuse dann bedient wird, der Mensch dort war auch nicht gerade freundlich zu uns. Camp WesenbergKurze Zeit später suchen wir die Kanu Mühle Wesenberg, finden sie dann auch und suchen uns auf der kleinen Zeltwiese einen Platz aus und richten uns ein. In der schwülen Hitze komme ich auch sofort richtig ins schwitzen, dafür gibt es hier schöne Duschen die auch nur 50 Cent kosten.

Wir machen uns fein und gehen zu Fuß nach Wesenberg. Dort gibt es in der Stadt einen Hafen für Sportboote, man könnte auch kostenlos auf der Wiese zelten, ein Klo und Dusche gibt es wohl auch, wie diese aussehen und ob sie überhaupt zugänglich sind haben wir nicht gesehen. Es gefällt uns an der Kanu Mühle besser, obwohl dort die Bundesstrasse direkt daneben liegt und es deshalb schon laut ist. Auch ist keine gute Einsetzstelle in der Stadt vorhanden, alles sehr hoch und schmuddeliges Wasser.

WesenbergWesenberg ist nicht sehr groß, hat aber durchaus einen städtlichen Charakter der gut gefällt. Ein gut sortierter Kanuladen haben wir dann auch noch einen Besuch abgestatte, der liegt neben dem Schloss. Es gibt mehrere Restaurants und auch 2 Supermärkte, von denen wir erst mal einen Ansteuern und einkaufen. Dann suchen wir ein Restaurant zum Abendessen, mittlerweile kommt richtig Wind auf und es zeigen sich auch Gewitterwolken. Glücklicherweise werden wir verschont, aber wie wir später erfahren, hat es auf dem Hof unserer Freunde bei Prenzlau richtig stark gehagelt und geregnet.

Wir gehen wieder zurück zum Zeltplatz und setzen uns noch auf die Bank und trinken das letzte Dosenbier. Die laute Straße stört hier schon sehr, obwohl es sonst nichts zu bemängeln gibt, einen perfekten Campingplatz hatten wir bislang noch nicht.

Gepaddelte Strecke: 17,0 km

Tag 6

HavelkanalNach dem Frühstück fahren wir wieder durch die Schleuse, an der wir gesamt 45 Minuten brauchten. Es geht durch den Havelkanal, wobei es nicht nach einem Kanal aussieht, sondern eher wie ein Fluss. Es geht durch den Finowsee und wieder in die Havel. Über den Großen Priepertsee, der wieder das Phänomen des langsamen Vorwärtskommen aufweist, erreichen wir den Badestrand von Priepert.

Pause in PriepertDort suchen wir einen Laden, gibt es aber keinen, wir essen unsere Reste und schmeißen uns in die kühlen Fluten. Danach geht es in den Ellbogensee und wir fahren ab jetzt die gleiche Route wie Tage zuvor nur in die andere Richtung über Ziernsee, Steinhavel und Röblinsee. Dort machen wir zum letzten mal halt am Kanu Camp am Röblinsee D27, direkt bei Fürstenberg.

Camp FürstenbergNachdem wir das Zelt aufgebaut und ein Bad genommen haben, gehen wir in die Stadt. Es gibt noch viele alte Häuser, aber es sieht schön aus, teilweise kommt man sich vor wie in einer Filmkulisse der 30er Jahre. Das Stadtzentrum kennen wir ja bereits, im Plus kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten und hätte gerne ein kühler Lübzer, gibt es aber nirgends. Auch am Bahnhof nicht, im Freibad neben unserem Camp, gibt aber wenigstens Lübzer Lemon und das zu einem unschlagbaren Preis von einem Euro, da trinken wir gleich 3 von.

Camping DinnerHeute soll es zum Abendessen noch eine Packung der getrockneten Backpacker Gerichte geben, die wir in USA gekauft haben. Schließlich muss man das ja auch mal probieren. Also Wasser kochen und aufgießen, den Reis ziehen lassen und fertig ist ein Curry Chicken Reis. Na ja viel Chicken ist da nicht drin, aber es schmeckt und ist ein warmes Gericht.

Gepaddelte Strecke: 20,7 km

Röblinsee

Tag 7

Zum letzten mal einpacken und schnell stehen wir vor der Schleuse in Fürstenberg, müssen aber wieder warten. Als die Schleuse leer ist, fahren wir rein und müssen uns vorhalten lassen, dass einzelne Kajaks nicht geschleust werden müssen - A******och. Zum Glück kommt ein Boot von der Gegenrichtung und er muss die Schleuse in Bewegung setzen, dann erscheinen aber noch 3 Motorboote hinter uns auf die natürlich noch gewartet wird. Das ist wieder mal so ein unfreundlicher Schleuser, keine Ahnung was die gegen Paddler haben.

StolpseeEndlich dürfen wir in den Baalensee und Schwedtsee bevor es über die Havel in den Stolpsee geht. Die Karte warnt hier vor starken Winden, zum Glück ist heute alles ruhig und wir können gemütlich übern See paddeln. Vor der Schleuse Himmelpfort müssen wir dann wieder lange warten, aber hier empfängt uns niemand unfreundlich, da die Schleuse in Selbstbedienung betrieben wird.

LychenIm Haussee machen wir an einem kleinen Strand mit Sitzgelegenheit Pause und baden, danach gibt's einen Imbiss. Durch die Woblitz paddeln wir recht schnell, da relative viel los ist und wir etwas getrieben werden. Über den Großen Lychensee dauert es wieder länger, aber wir wollen ja pünktlich da sein, also halten wir uns ran. Im Stadtsee gibt's eine kleine Ehrenrunde bevor uns Simone aus dem Wasser zieht und unsere Erste große Tour ist zuende.

Gepaddelte Strecke: 15,4 km
Gesamte Tour: 113,7 km

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